Schweizer Franken legt zum Euro weiter zu
Der Euro fällt zum Schweizer Franken auf den tiefsten Stand seit Juli. Sorgen um Frankreich und Spanien belasten die Währung.

Der Euro hat gegenüber dem Schweizer Franken zum Wochenstart erneut nachgegeben, wie das Finanzportal «Cash» berichtet. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 0,9284 Franken, am Freitagabend waren es noch 0,9325 Franken.
Seit Mitte der vergangenen Woche hat der Euro rund 2 Rappen gegenüber dem Schweizer Franken verloren. Einen tieferen Kurs gab es laut «Cash» zuletzt im Juli dieses Jahres.
Auch zum US-Dollar gab der Euro nach und kostete am Montagmorgen 1,1185 Dollar, nach 1,1252 am Freitag. Das Währungspaar Dollar-Franken ging am Morgen zu 0,8300 um, nach 0,8287 am Freitagabend.
Politische Sorgen drücken Euro gegenüber Schweizer Franken
Laut «Cash» sehen die Experten der Helaba den Euro durch Sorgen um den europäischen Anleihemarkt gebremst. Die Anleihemärkte hätten sich bisher kaum verändert, Berichte über vorgezogene Neuwahlen in Spanien dürften die Nervosität aber hochhalten.
Der Renditeaufschlag für französische Anleihen gegenüber Bundesanleihen erreichte am Freitag ein Hoch seit 2011, berichtet «Finanzmarktwelt». Laut dem Portal spricht Stratege Homin Lee von Lombard Odier von deutlicher Besorgnis der Anleger über Frankreichs Regierung.
JPMorgan-Strategen sehen den Euro anfällig für weitere Verkäufe, vor allem zum Schweizer Franken und zum Yen. Der Euro-Franken-Kurs sei zu hoch und könne sich weiter nach unten korrigieren, so die Strategen.
Euro-Tief zum Dollar
Gegenüber dem US-Dollar fiel der Euro am Montag auf den tiefsten Stand seit Mai 2025, schreibt «Aktien.news». Zeitweise kostete die Gemeinschaftswährung demnach nur noch 1,1161 US-Dollar.

Als Auslöser nennt das Portal Frankreich und Spanien. Also wachsende fiskalische Bedenken in Frankreich sowie politische Unsicherheiten in Spanien.
Der spanische Premier hat laut «Finanzmarktwelt» Neuwahlen ausgerufen, die am 29. November stattfinden sollen.











