Schweizer Aktien bleiben stark trotz bremsender Blue Chips
Schweizer Aktien setzen ihren Aufwärtstrend fort, obwohl einzelne Blue Chips den Markt spürbar bremsen.

Der Schweizer Aktienmarkt setzte seinen Aufwärtstrend am Freitag fort, obwohl gewichtige Titel teils unter Druck standen und den Gesamtmarkt drosselten. Laut aktuellen Handelsdaten notierte der Leitindex SMI über der Marke von 13'800 Punkten nahe seines Allzeithochs, wie die «finanzen.ch» berichtet.
Die positive Grunddynamik stamme unter anderem aus starken Daten der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex der Industrie liege über der Wachstumsschwelle und sorge damit für Zuversicht.
Neben dem makroökonomischen Umfeld trieben auch einzelne Werte im Bau- und Versicherungssektor den Markt nach oben, hebt «finanzen.ch» hervor.
Schwergewichte im Fokus
Schwergewichtstitel wie Nestlé zeigten sich zuletzt volatil und beeinflussten die Indexentwicklung deutlich. Am Vortag hatte Nestlé mit einem starken Kursplus den SMI gestützt.
Quartalszahlen und Strategien des Unternehmens hatten zuvor für Aufsehen gesorgt, berichtet «finanzen.at». Im Gegensatz dazu lagen weitere defensive Aktien wie Swisscom, Lindt & Sprüngli und Pharmaschwergewichte unter dem Strich.
Roche und Novartis bewegten sich im leichten Minus. Anleger vollzogen Gewinnmitnahmen bei vormals starken Titeln.
Schweizer Aktien bleiben robust
Marktteilnehmer betonen, dass Schweizer Aktien trotz geopolitischer Spannungen und möglicher US-Zinsentscheidungen robust bleiben. Internationale Indexbewegungen und Unternehmensnachrichten aus dem Finanzsektor tragen zur Gesamtstimmung bei, wie «Reuters» berichtet.
Die Kombination aus stabilen makroökonomischen Daten, positiven Unternehmensentwicklungen und Marktbreite wirkte unterstützend. Dadurch blieben die Schweizer Aktien auch im Umfeld von Schwergewichtsbremsern im Aufwärtstrend.

Entwicklungen bei einzelnen Blue Chips lassen sich laut Analysen auf «finanzen.ch» weiterhin genau verfolgen. Auch makroökonomische Indikatoren werden in den Marktberichten als relevante Einflussfaktoren hervorgehoben.








