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Schweiz gibt 26 Milliarden Franken für Forschung aus

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweiz hat 2023 rund 26 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung ausgegeben, was einem Anstieg von durchschnittlich drei Prozent pro Jahr entspricht.

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Die Schweiz gibt mehr Geld aus für Forschung und Entwicklung. (Symbolbild) - pixabay

Das zeigen die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS). Gegenüber der letzten Erhebung von 2021 sind die Ausgaben damit durchschnittlich um drei Prozent pro Jahr gestiegen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten machten damit 3,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus, wie das BFS am Donnerstag mitteilte.

Im internationalen Vergleich belegt die Schweiz damit den 9. Platz. Sie hat damit einige Plätze verloren. Das liegt laut dem BFS an national und international revidierten Zahlen.

Forschungsausgaben: Unternehmen tragen Löwenanteil

Den Löwenanteil der Aufwendungen trugen Unternehmen mit 69 Prozent, was knapp 18 Milliarden Franken entspricht. Die Hochschulen folgten mit einem Anteil von 28 Prozent und rund 7,4 Milliarden Franken. Der Bund sowie private Organisationen ohne Erwerbszweck spielten mit zusammen rund zwei Prozent nur eine untergeordnete Rolle.

Bei der Finanzierung von Forschung und Entwicklung spielten Bund und Kantone hingegen eine wichtige Rolle. Sie unterstützten die Forschung mit 6,8 Milliarden Franken (26 Prozent der Gesamtaufwendungen).

Frauen in Forschung und Entwicklung

Beteiligt an Forschung und Entwicklung waren laut der Statistik knapp 150'000 Personen. Etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) dieser Stellen war von Frauen besetzt. Da die Anzahl Frauen in den letzten Jahren etwa gleich stark angestiegen ist wie das gesamte F+E-Personal, hat sich dieser Anteil laut BFS kaum verändert.

Allerdings ist der Frauenanteil je nach Wirtschaftssektor sehr unterschiedlich. Während Frauen in den Privatunternehmen rund einen Viertel (24 Prozent) des Personals für Forschung und Entwicklung stellen, sind sie beim Bund (42 Prozent) und an den Hochschulen (46 Prozent) deutlich stärker vertreten.

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Kommentare

User #1392 (nicht angemeldet)

Verstehe ich nicht,wenn die doch da so viel reinbuttern, warum sind den unsere Medikamente so teuer? Wer Sahnt den da so großzügig ab? Wir sind doch dann die Geldgeber ,also müssen wir doch auch von Kuchen was kriegen!

User #2489 (nicht angemeldet)

Dann haben die ja über 170 Tausend pro Nase investiert. Dann will ich auch gerne Forscher sein und die Sozbier-Kultur im Lande analysieren.

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