Russischer Novatek-Konzern kündigt Bau von Flüssiggasterminal in der Arktis an

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    Russland,

    Der russische Gaskonzern Novatek hat den Bau eines riesigen Flüssiggasterminals in der Arktis gemeinsam mit Unternehmen aus China, Japan und Frankreich angekündigt.

    Shinzo Abe (links) und Wladimir Putin in Wladiwostok
    Shinzo Abe (links) und Wladimir Putin in Wladiwostok - TASS Host Photo Agency/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gemeinsame Pläne mit Partnern aus China, Japan und Frankreich.

    Das umgerechnet rund 19,3 Milliarden Euro teure Projekt soll ab 2023 Flüssiggas von der arktischen Küste über Sibirien bis nach Asien liefern, wie Novatek am Donnerstag am Rande des Ost-Wirtschaftsforums in Wladiwostok ankündigte. Dort empfing Präsident Wladimir Putin unter anderem die Regierungschefs aus Japan und Indien.

    Partner des Gasprojekts sind den Angaben zufolge der französische Total-Konzern, die chinesischen Unternehmen CNPC und CNOOC sowie ein japanisches Konsortium, die alle jeweils zu zehn Prozent beteiligt sein sollen. Novatek zufolge wurde eine «finale Investitionsentscheidung» getroffen. Gebaut werden soll die Verflüssigungsanlage auf der Gydan-Halbinsel im westlichen Sibirien.

    Russland ist bereits der grösste Exporteur von Flüssiggas (LNG). Die Vorkommen in der Arktis will das Land vor allem für die asiatischen Märkte ausbeuten. Novatek, 1994 gegründet, ist ein privater Konzern und an den Handelsplätzen in Moskau und London gelistet.

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