Revolut kämpft mit Ausfällen bei wichtigen Bankdiensten
Die Digitalbank Revolut kämpft seit Dienstagmorgen mit einer weitreichenden Störung. Zahlreiche Nutzer konnten zeitweise weder die App noch Bankdienste nutzen.

Revolut bestätigte technische Probleme bei mehreren Diensten. Betroffen waren unter anderem Anmeldungen, Kartenzahlungen, Überweisungen, Bargeldabhebungen und der Support-Chat, berichtet «The Independent».
Auch beim Währungsumtausch und Aktienhandel kam es zu Einschränkungen. Insgesamt waren laut «BleepingComputer» zeitweise 28 Dienste als teilweise nicht verfügbar gekennzeichnet.

Kunden berichteten zudem von gescheiterten Kartenzahlungen und Schwierigkeiten beim Zugriff auf ihre Konten. Einige konnten auch mit ihren Revolut-Karten nicht mehr in Geschäften bezahlen, berichtet «The Independent».
Revolut zählt weltweit über 80 Millionen Kunden
Die Störung stand offenbar im Zusammenhang mit einem Ausfall bei Google Cloud in London, berichtet «Reuters». Google führte die technischen Probleme auf einen Vorfall bei der Stromversorgung zurück.
Auf der Störungsplattform Downdetector gingen am Dienstagmorgen mehr als 1'500 Meldungen zu Revolut ein, berichtet «City AM». Die Digitalbank zählt weltweit mehr als 80 Millionen Privatkunden, davon schätzungsweise 13 Millionen in Grossbritannien.
Das Unternehmen erklärte, seit der Entdeckung der Störung am Morgen an einer Lösung zu arbeiten. Eine Sprecherin entschuldigte sich bei den betroffenen Kunden für die Unannehmlichkeiten, berichtet «The Independent».
Kundengelder trotz Störung nicht gefährdet
Revolut versicherte, dass die Gelder und Daten aller Kunden trotz der Störung sicher seien, berichtet «Reuters». Einen konkreten Zeitpunkt für die vollständige Wiederherstellung seiner Dienste nannte das Unternehmen zunächst nicht.
Am Dienstagnachmittag meldete Google bereits eine schrittweise Erholung seiner Cloud-Dienste, schreibt «The Independent». Bei Revolut bestanden zu diesem Zeitpunkt jedoch weiterhin Einschränkungen, wie die Statusseite des Unternehmens zeigte.

Betroffene Kunden können sich auf der offiziellen Statusseite über den aktuellen Stand der Störung informieren.












