Band äussert sich zu tödlicher Schlägerei in Tuggen SZ
In Tuggen SZ kam es am Wochenende nach einem Konzert zu einer wüsten Schlägerei. Ein 27-Jähriger ist gestorben. Nun nimmt die Band Stellung.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Nacht auf Sonntag kam es nach einem Konzert in Tuggen SZ zu einer wüsten Schlägerei.
- Ein 27-jähriger Deutscher wurde derart schwer verletzt, dass er im Spital gestorben ist.
- Nun äussert sich die Band «Krawallbrüder» zum tragischen Vorfall.
Eine Schlägerei in einem Eventlokal in Tuggen SZ hat vergangenes Wochenende ein Todesopfer gefordert. Ein 27-jähriger Deutscher erlag im Spital seinen schweren Verletzungen. Die Auseinandersetzung ereignete sich in der Nacht auf Sonntag.
An dem Abend fand in dem Lokal ein Konzert der Deutschen Band «Krawallbrüder» statt. Nun äussert sich die Band auf Instagram zu den Ereignissen.
Die Band schreibt von rechten Konzertbesuchenden: «Im Laufe des Abends fielen vier Gäste auf.» Diese hätten Shirts mit der Aufschrift «Blood & Honour Zürich» – ein rechtsextremes Netzwerk – getragen.
Die Security habe diese auf Aufforderung der Band umgehend der Halle verwiesen. «Im Laufe der Show gab es aggressive Handlungen und politische Äusserungen durch dieselben Personen gegen Besucher des Konzerts», so die Band.
Die Störfeinde seien durch die Security umgehend erneut rausgeschickt worden. Wie sie wieder hinein gelangen konnten, sei bislang ungeklärt.
Rechtsextreme will die Band nicht bei ihren Konzerten, wie sie schreibt: «Wir haben sowohl Personenkontrollen an der Tür durchgeführt als auch ein klares Statement direkt auf der Bühne gegeben und uns gegen Besucher der extremen Rechten ausgesprochen.»
Die Band «Krawallbrüder» distanziere sich nach wie vor von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und neonazistischen Ideologien. So auch von allen anderen politischen und religiösen Extremen. «Besucher einer dieser Richtungen sind auf unseren Konzerten nicht willkommen», so die Band.
Schlägerei an Aftershow-Party
Nach dem Konzert fand in einem separierten Club des Lokals in Tuggen eine Aftershow-Party statt. Erst dort kam es zu der tödlichen Schlägerei unter Besuchenden.
Die Band stellt klar: «Wir selbst, unsere Technikcrew und die Supportbands waren nicht mehr vor Ort.» Was dort vorgefallen sei, sei Stand jetzt absolut unklar.
Abschliessend schreiben die «Krawallbrüder»: «Wir sind in Gedanken bei der Familie und den Freunden des Verstorbenen.»






