René Benko bekommt zwei weitere Jahre aufgebrummt
Der österreichische Immobilienunternehmer René Benko ist wegen des Betrugs eines Investors in Millionenhöhe verurteilt worden. Der Signa-Gründer wurde am Donnerstag am Landesgericht Innsbruck zu einer Zusatzstrafe von zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt.

Die Strafe wird zu einem bereits Ende September rechtskräftig gewordenen Urteil gegen Benko wegen betrügerischen Krida über 30 Monate unbedingter Haft hinzugerechnet. Von einem neuen Vorwurf der betrügerischen Krida, also der Schädigung von Gläubigern, wurde der 49-jährige hingegen freigesprochen.
Benko war vorgeworfen worden, die Familienstiftung des Industriellen Hans Peter Haselsteiner durch eine «Garantieerklärung» um rund 5 Millionen Euro betrogen zu haben. Der neue Krida-Vorwurf betraf ein Jagdgewehr im Wert von rund 80'000 Euro, das Benko vor dem Insolvenzverwalter bzw. seinen Gläubigern verheimlicht haben soll. Diesen Vorwurf sah das Schöffengericht als nicht begründet an.










