Nadeln: Kinder sollen Halloween-Süssigkeiten selbst präpariert haben
In vier Fällen sollen Kinder die Süssigkeiten selbst manipuliert haben. Dreimal wollten sie ihre Eltern erschrecken, einmal ging es um eine Online-Challenge.

Das Wichtigste in Kürze
- In Österreich wurden vier Fälle mutmasslich manipulierter Halloween-Süssigkeiten geklärt.
- Laut Polizei sollen Kinder die Süssigkeiten in diesen Fällen selbst präpariert haben.
- Dreimal wollten sie offenbar Eltern erschrecken, einmal war eine Online-Challenge der Auslöser.
Im Zusammenhang mit den präparierten Halloween-Süssigkeiten in Österreich gibt es erste Ermittlungserfolge: Vier Fälle konnten inzwischen geklärt werden, wie unter anderem die «Kronenzeitung» und «Heute» berichten.
Kinder sollen Süssigkeiten selbst manipuliert haben
Nach Angaben der Polizei dürften Kinder die Süssigkeiten selbst manipuliert haben. In drei Fällen wollten sie offenbar ihre Eltern erschrecken. In einem weiteren Fall soll eine Online-Challenge der Auslöser gewesen sein, bei der die Polizei bewusst getäuscht werden sollte.

Die Ermittler prüfen nun, ob auch bei weiteren Meldungen Nachahmungseffekte aus dem Internet eine Rolle spielen.
Die Polizei betont jedoch, dass aus den bisher geklärten Fällen keine Rückschlüsse auf die übrigen Vorfälle gezogen werden können. Jeder Fall werde weiterhin einzeln und ergebnisoffen untersucht.
Bundeskriminalamt warnt vor strafrechtlichen Folgen
Das Bundeskriminalamt warnt ausdrücklich davor, solche Aktionen als harmlosen Scherz zu betrachten.
Wer Süssigkeiten manipuliert, andere absichtlich in Angst versetzt oder dadurch Polizeieinsätze auslöst, muss je nach Fall mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Jugendliche sind in Österreich ab 14 Jahren grundsätzlich strafmündig.
Bis Donnerstagmorgen wurden 21 Fälle mit kleinen Metallobjekten präparierte Halloween-Süssigkeiten gemeldet. Betroffen sind die Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und Salzburg.
Die Ermittlungen werden bundesweit durch das Bundeskriminalamt und die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe «Treat» koordiniert.
















