Halloween

    Nadeln: Kinder sollen Halloween-Süssigkeiten selbst präpariert haben

    Simon Ulrich
    Simon Ulrich

    Österreich,

    In vier Fällen sollen Kinder die Süssigkeiten selbst manipuliert haben. Dreimal wollten sie ihre Eltern erschrecken, einmal ging es um eine Online-Challenge.

    Halloween präparierte Süssigkeiten
    In mehreren österreichischen Bundesländern sind Metallgegenstände in zu Halloween gesammelten Süssigkeiten gefunden worden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Österreich wurden vier Fälle mutmasslich manipulierter Halloween-Süssigkeiten geklärt.
    • Laut Polizei sollen Kinder die Süssigkeiten in diesen Fällen selbst präpariert haben.
    • Dreimal wollten sie offenbar Eltern erschrecken, einmal war eine Online-Challenge der Auslöser.

    Im Zusammenhang mit den präparierten Halloween-Süssigkeiten in Österreich gibt es erste Ermittlungserfolge: Vier Fälle konnten inzwischen geklärt werden, wie unter anderem die «Kronenzeitung» und «Heute» berichten.

    Kinder sollen Süssigkeiten selbst manipuliert haben

    Nach Angaben der Polizei dürften Kinder die Süssigkeiten selbst manipuliert haben. In drei Fällen wollten sie offenbar ihre Eltern erschrecken. In einem weiteren Fall soll eine Online-Challenge der Auslöser gewesen sein, bei der die Polizei bewusst getäuscht werden sollte.

    simmering
    Vier von bislang 21 gemeldeten Fällen sind geklärt. Die Polizei prüft nun, ob auch weitere Vorfälle auf Nachahmung aus dem Internet zurückgehen. (Symbolbild) - Keystone

    Die Ermittler prüfen nun, ob auch bei weiteren Meldungen Nachahmungseffekte aus dem Internet eine Rolle spielen.

    Die Polizei betont jedoch, dass aus den bisher geklärten Fällen keine Rückschlüsse auf die übrigen Vorfälle gezogen werden können. Jeder Fall werde weiterhin einzeln und ergebnisoffen untersucht.

    Bundeskriminalamt warnt vor strafrechtlichen Folgen

    Das Bundeskriminalamt warnt ausdrücklich davor, solche Aktionen als harmlosen Scherz zu betrachten.

    Hast du an Halloween Süssigkeiten verteilt?

    Wer Süssigkeiten manipuliert, andere absichtlich in Angst versetzt oder dadurch Polizeieinsätze auslöst, muss je nach Fall mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Jugendliche sind in Österreich ab 14 Jahren grundsätzlich strafmündig.

    Bis Donnerstagmorgen wurden 21 Fälle mit kleinen Metallobjekten präparierte Halloween-Süssigkeiten gemeldet. Betroffen sind die Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und Salzburg.

    Die Ermittlungen werden bundesweit durch das Bundeskriminalamt und die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe «Treat» koordiniert.

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