Proteste in Irland - Sorge vor Engpässen und Panikkäufen

Keystone-SDA
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Irland,

Im Zuge der andauernden Proteste gegen die durch den Iran-Krieg gestiegenen Kraftstoffpreise wächst in Irland die Sorge vor Engpässen und Panikkäufen. An immer mehr Tankstellen droht der Treibstoff zur Mangelware zu werden, wie mehrere Medien berichten.

Irland
Auch am Mittwoch fanden in Irland Proteste statt. - keystone

Die Interessenvertretung der irischen Treibstoffbranche, Fuels for Ireland, teilte dem Sender RTÉ zufolge am Donnerstag mit, dass der Treibstoff bereits an 100 Tankstellen im Land ausgegangen sei.

Seit Dienstag kommt es in Irland zu zahlreichen koordinierten Protestaktionen, darunter Autokorsos auf Autobahnen und Blockaden von verkehrsreichen Strassen wie der O'Connell Street in Dublin. Lastwagen und Traktoren blockieren zudem mehrere Treibstoffdepots, darunter auch die wichtige Raffinerie Whitegate in Cork.

Auch der Zugang zu mehreren Häfen ist eingeschränkt. Die Proteste sorgen in der Politik für Unmut, auch die irische Armee wurde bereits hinzugezogen.

Laut «Fuels for Ireland»-Geschäftsführer Kevin McPartlan kommt es bereits zu Panikkäufen an Tankstellen. Der Nationalen Notfallkoordinierungsgruppe (NECG) zufolge ist die Treibstoffversorgung weiter «robust und widerstandsfähig», allerdings gefährde die Blockade von wichtigen Strassen die Versorgung des Agrarsektors mit lebenswichtigen Materialien. Auch Rettungsdienste könnten durch fehlenden Treibstoff in Bedrängnis geraten.

Die Demonstranten fordern weitere Massnahmen zur Senkung der Kraftstoffpreise, die durch den andauernden Iran-Krieg stark gestiegen waren. Am Freitag gibt es laut dem irischen Rundfunk bereits Verhandlungen mit Vertretern der Regierung.

Auch Flugreisende müssen sich laut dem Dublin Airport auf Einschränkungen einstellen. Aufgrund von Protesten auf Autobahnen und Strassen Richtung Flughafen sollten Reisende mehr Zeit einplanen, teilte der Flughafen mit.

Kommentare

User #4399 (nicht angemeldet)

Die grünen hyperer frohlocken wenn der most ausgeht. Dann kommen wir alle auf die welt. Da war der wirtschaftseinbruch bei corona ein laues lüftchen. Man kann nicht ganze volkswirtschaften mit der brechstange umkrempeln. Die stromlücke ist dann das nächste. Und da hängt viel dran, ohne strom kommt anarchie. Reine Ideologie war noch nie gut.

User #3541 (nicht angemeldet)

Mit dem letzten Tropfen Most fahren die in die Stadt und blockieren alles?! Mancher Tank ist wohl noch zu voll.

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