Preise von Gold und Silber fallen erneut deutlich

Esada Kunic
Esada Kunic

Deutschland,

Gold und Silber verlieren erneut an Wert und büssen Jahresgewinne ein. Der Preis für Gold fiel auf über 4300 Dollar, Silber auf 64 Dollar.

Gold
Gold und Silber geben nach Rekordständen weiter nach. (Symbolbild) - keystone

Eine Feinunze Gold kostete heute nur noch etwas mehr als 4300 Dollar (etwa 3391 Franken), berichtet der «ORF». Das entspricht vier Prozent weniger als am Freitagabend.

Der Silberpreis gab weitere fünf Prozent auf 64,25 Dollar (etwa 50,5 Franken) pro Feinunze ab.

Würdest du aktuell in Gold investieren?

Gold ist damit im Iran-Krieg anders als in vielen anderen Krisen kein «sicherer Hafen». Seit dem Start der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran büsste der Goldpreis mehr als 18 Prozent ein.

Rekorde aus Januar komplett aufgelöst

Stark gestiegene Ölpreise haben die Inflationsrisiken erhöht und die Aussichten auf baldige Zinssenkungen verringert, schreibt der «Stern». Höhere Zinsen belasten tendenziell Edelmetalle, da sie keine Zinsen abwerfen.

Mit dem Rückgang sind nun alle Gewinne vom Jahresanfang aufgezehrt. Seit dem Rekordhoch von knapp 5600 Dollar belaufen sich die Verluste inzwischen auf fast 1300 Dollar oder 23 Prozent.

Noch drastischer ist die Entwicklung bei Silber. Der Preis für eine Feinunze büsste seit Ende Januar fast die Hälfte des Rekordstands von knapp 122 Dollar ein.

Wie es weiter mit Gold und Silber geht

Die Entwicklung der Edelmetallpreise hängt von mehreren Faktoren ab, berichtet «Mindelmedia». Dazu zählen Ölpreise, Zinspolitik und die geopolitische Lage.

Gold
Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran ist der Preis von Gold um mehr als 18 Prozent gefallen. (Symbolbild) - keystone

Besonders wichtig ist der Konflikt im Iran. Auch seine Folgen für die Weltwirtschaft spielen eine grosse Rolle.

Es ist unklar, ob Gold und Silber wieder als sichere Häfen gelten. Auch andere Anlageformen könnten in Krisenzeiten attraktiver sein.

Kommentare

User #2435 (nicht angemeldet)

Und die Eigenheime sind bald zum Schnäppchenpreis zu haben.

User #5892 (nicht angemeldet)

Alle Krypto-Besitzer haben noch nie etwas von der Tulpenmanie gehört. Ähnliches gab es schon vor bald 400 Jahren ... damals ging es um Tulpenzwiebeln! Die Tulpenmanie hatte wenigstens Nektar für die Bienen! Bei dem Tempo ist BTC in einem Monat auf Null.

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