Preise für Wohneigentum legen im Frühling weiter zu

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Neuchâtel,

Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im zweiten Quartal weiter gestiegen. Grund dafür sind die Eigentumswohnungen, die teurer wurden, während die Preise für Einfamilienhäuser leicht sanken.

Gemäss des Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) sind  die Kaufpreise für Einfamilienhäuser im zweiten Quartal minimal gesunken. Am langfristigen Preistrend für Wohnimmobil...
Gemäss des Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) sind die Kaufpreise für Einfamilienhäuser im zweiten Quartal minimal gesunken. Am langfristigen Preistrend für Wohnimmobil... - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Von April bis Juni legte der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent auf 127,7 Punkte zu, wie das BFS am Donnerstag bekannt gab. Im Jahresvergleich klettern die Preise um 3,5 Prozent.

Auf nationaler Ebene sind die Preise für Einfamilienhäuser im Quartalsvergleich um 0,4 Prozent zurückgegangen. Dagegen sind die Eigentumswohnungen im Vergleich zum Startquartal um 1,6 Prozent teurer geworden. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden oder in kleinen Städten (+1,8 Prozent). Derweil sind sie in den ländlichen Gemeinden stabil geblieben.

Dabei haben die Eigentumswohnungen in allen Gemeindegrössen aufgeschlagen. Am stärksten zogen die Preise in den Dörfern auf dem Land an (+2,8 Prozent).

Umgekehrt war die Entwicklung bei den Einfamilienhäusern: Gerade in Dörfern auf dem Land gaben die Preise am stärksten nach (-1,8 Prozent). Auch in den so genannten «Intermediären Gemeinden» (-0,6 Prozent) und in grossen Städten (-0,8 Prozent) sind Einfamilienhäuser billiger geworden. Dagegen haben die Preise in mittelgrossen Städten und kleinen Städten angezogen.

Auf längere Sicht hält der Steigflug am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise an. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser (+2,7 Prozent) als auch Eigentumswohnungen (+4,2 Prozent) deutlich.

Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit Herbst 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 28 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird, heisst es.

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Kommentare

User #2728 (nicht angemeldet)

Alles wird gut. Vor der Abstimmung der 10 millionen Schweiz haben alle politiker versprochen den gebeutelten Menschen wieder ein lebenswertere Leben zuermoeglichen? Ich glaube ein letztes mal der verlogenen Politik ?

User #5384 (nicht angemeldet)

Ist ja klar, mehr Nachfrage, höhere Preise. Obwohl das die SP bestreitet... hahaha LOL

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