Preise für Nahverkehr seit 2015 um 19 Prozent gestiegen

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    Deutschland,

    Die Preise für Tickets im Öffentlichen Nahverkehr sind seit 2015 um 19 Prozent gestiegen.

    Regionalzug in München
    Regionalzug in München - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Anstieg damit über der gesamten Inflation.

    Damit verteuerten sich Bahnfahrten im Nahverkehr überdurchschnittlich, denn in dem Zeitraum lag der Anstieg der Verbraucherpreise insgesamt bei 16,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Kombinierte Tickets wie etwa Verbundtickets wurden 13 Prozent teurer.

    Zuletzt lag die Teuerung allerdings unter der Inflationsrate, wie die Wiesbadener Statistiker ausführten. So waren Tickets für den Nahverkehr im April 2,6 Prozent teurer als vor einem Jahr, Tickets für die kombinierte Beförderung stiegen um 1,7 Prozent. Zum Vergleich: Die Inflationsrate insgesamt betrug im April 7,4 Prozent - angetrieben vor allem durch die Energie- und Nahrungsmittelpreise.

    Von Juni bis August steuert die Regierung mit einem Neun-Euro-Ticket pro Monat für den Nahverkehr der Preisentwicklung entgegen. Das ist laut Statistikamt rund ein Drittel dessen, was Haushalte im Schnitt für Bus und Bahn im Monat ausgeben. Im Jahr 2020 lag der Wert demnach bei 24 Euro pro Haushalt. Im Jahr 2019 vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie waren es noch 33 Euro.

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