Postfinance

    Postfinance erhöht Löhne der Mitarbeitenden 2026

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Postfinance erhöht ab April 2026 die Löhne, passt die Lohnbänder an und verteilt an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine einmalige Prämie. Von Gewerkschaftsseite gibt es dafür Lob.

    Im laufenden Jahr erhalten die Angestellten der Postfinance mehr Lohn. Und darüber hinaus schüttet die Post-Tochter eine einmalige Prämien aus.(Archivbild)
    Im laufenden Jahr erhalten die Angestellten der Postfinance mehr Lohn. Und darüber hinaus schüttet die Post-Tochter eine einmalige Prämien aus.(Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Die Post-Tochter hat mit der Gewerkschaft Syndicom und dem Personalverband Transfair die Lohnverhandlungen für die rund 2700 Beschäftigten im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abgeschlossen. Für 2026 stelle Postfinance insgesamt 1 Prozent der Lohnsumme für generelle und strukturelle Lohnerhöhungen bereit, teilte das Finanzinstitut am Montag mit.

    Zudem würden die Ober- und Untergrenzen der Lohnbänder vor der Lohnrunde um 0,6 Prozent oder mindestens 660 Franken angepasst. Der Mindestlohn steige damit neu auf 56'280 Franken pro Jahr. Die Sozialpartner orientierten sich bei den Verhandlungen laut Mitteilung an der wirtschaftlichen Lage von Postfinance, an der Produktivität, an Branchenvergleichen und an den Lebenshaltungskosten.

    Gleichzeitig sollen die Mitarbeitenden eine einmalige Prämie von 500 Franken bei einem Vollzeitpensum erhalten, als Anerkennung für ihr Engagement, wie es hiess.

    Während Postfinance die marktgerechte Entlohnung in der Mitteilung hervorhebt, begrüsst Syndicom insbesondere, dass die Wertschätzungsprämie durchgesetzt werden konnte. Transfair hält das Ergebnis angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für vertretbar. «Wir erwarten jedoch, dass die Mitarbeitenden deutlicher profitieren, sobald sich die Lage bessert», wird der Verantwortliche bei Transfair, Marco Kaderli, in der Mitteilung zitiert.

    Postfinance verbuchte 2025 einen Gewinn von 282 Millionen Franken nach 112 Millionen im Jahr davor. Damit konnte trotz Margendruck infolge des anhaltenden Tiefzinsumfelds ein solides Ergebnis erzielt werden, hiess es bei der Vorlage des Geschäftsberichts vergangene Woche. Das wirtschaftliche und regulatorische Umfeld bleibe derweil anspruchsvoll. Unsicherheiten durch internationale Handelspolitik und die möglicherweise hartnäckige Inflation wirkten sich auf die Ertragsaussichten aus.

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    Kommentare

    User #2745 (nicht angemeldet)

    Muss auch gut laufen dort? Wie wäre es einmal die Renten zu erhöhen. Noch nie wurde eine Teuerungsanpassung gemacht und immer mehr werden wir abgezockt.

    User #5805 (nicht angemeldet)

    4000 CHF Mindestlohn WOW nice

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