Porsche-Aufsichtsrat unterstützt Sparpaket
Beim Sport- und Geländewagenbauer Porsche deutet sich ein weiterer Stellenabbau an. «Im Rahmen der heutigen Aufsichtsratssitzung der Porsche AG hat der Vorstand den aktuellen Stand der Verhandlungen des Zukunftspakets vorgestellt», teilte ein Sprecher mit. Das Gremium habe hierfür seine Unterstützung zugesagt. «Jetzt gilt es die letzten Schritte zu finalisieren.» Weiter Angaben, etwa zu den Inhalten des Pakets, machte der Sprecher nicht.

Das Management um Chef Michael Leiters und die Arbeitnehmervertreter hatten zuletzt intensiv über das sogenannte Zukunftspaket verhandelt. Nach dpa-Informationen sind am Montag Betriebsversammlung angesetzt.
Leiters hatte bereits im März angekündigt, Porsche deutlich verschlanken und die bisher zu diesem Zweck aufgelegten Programme verschärfen zu wollen. Das schliesse auch einen Stellenabbau ein, sagte er damals. Berichten zufolge stehen mehrere Tausend Stellen zur Disposition – vor allem in Verwaltung und Entwicklung. Im Gegenzug könnte die Beschäftigungssicherung, die bisher betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2030 ausschliesst, verlängert werden.
Es ist nicht das erste Sparpaket, das die VW-Tochter auflegen muss: Bereits vor eineinhalb Jahren hatte Porsche verkündet, dass in der Region Stuttgart bis 2029 rund 1900 Stellen sozialverträglich wegfallen sollen. Zusätzlich sind die Verträge von rund 2000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Ausserdem wurden im Leipziger Werk Stellen abgebaut – und drei Tochterfirmen mit zusammen rund 500 Beschäftigten sollen ebenfalls geschlossen werden.














