Am Donnerstagmorgen haben die Ölpreise wieder leicht nachgegeben. Bei einem Gipfeltreffen soll heute in Brüssel auch die Energiepolitik diskutiert werden.
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Pumpen für Erdöl und Leitungen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach langem Anstieg haben die Ölpreise am Donnerstagmorgen leicht nachgegeben.
  • Ein Barrel Öl kostet nun rund 120 US-Dollar.

Die Ölpreise haben am Donnerstagmorgen von hohem Niveau aus nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 121,00 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,12 Dollar auf 113,81 Dollar.

Am Donnerstag stehen an den Finanz- und Rohstoffmärkten wichtige politische Treffen zum Ukraine-Krieg im Blickpunkt. In Brüssel finden Gipfeltreffen der Nato, der Siebener-Gruppe wichtiger Industrieländer (G7) und der Europäischen Union (EU) statt. Dazu ist US-Präsident Joe Biden nach Europa gekommen. Die Spitzenberatungen sollen nach Worten seines Sicherheitsberaters Jack Sullivan die «nächste Phase» der militärischen Unterstützung für die Ukraine einläuten.

Ölpreise wegen Ukraine-Krieg stark angestiegen

Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine sind die Ölpreise unter hohen Schwankungen stark gestiegen. Hintergrund ist, dass Russland einer der grössten Erdölförderer der Welt ist. Die USA und Grossbritannien möchten sich von russischem Rohöl. Aufgrund der hohen Abhängigkeit von russischen Energieimporten ist die EU diesen Schritt bisher nicht gegangen.

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