Infolge des Ukraine-Kriegs sind in ganz Europa die Energiepreise explodiert. Nun gingen in Spanien Tausende Menschen aus Protest auf die Strasse.
Demonstration von Landwirten in Madrid
Demonstration von Landwirten in Madrid - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Zahlreiche Streiks in Spanien wegen explodierender Spritpreise.
  • Fischer, Spediteure, Taxifahrer und Landwirte demonstrierten gemeinsam in vielen Städten.
  • Die spanische Regierung hofft unter anderem auf eine Einigung beim EU-Gipfel.

Wegen der steigenden Energiepreise haben am Mittwoch in dutzenden Städten Spaniens tausende Menschen demonstriert. Die grössten Gewerkschaften des Landes hatten zu den Protesten aufgerufen, um «dringende Massnahmen» gegen die Inflation zu fordern. Diese hat kürzlich den höchsten Stand seit 35 Jahren erreicht.

Zu den Demonstrationen kommen zahlreiche Streiks von Fischern, Spediteuren, Taxifahrern und Landwirten, die gegen die hohen Spritpreise protestieren.

Hoffnung auf EU-Lösung für Energiepreise

«Wir leben in einem aussergewöhnlich komplexen Moment», sagte Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch. Er wolle alles tun, um die Auswirkungen des Preisanstiegs «abzufedern». Der Ministerpräsident zeigte sich «überzeugt», dass er «diese Woche» eine Einigung mit den Transportunternehmen erzielen werde.

Sánchez äusserte auch Hoffnungen auf eine Einigung beim EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag. Es brauche gemeinsame Massnahmen gegen die wegen des Ukraine-Kriegs explodierenden Energiepreise.

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