Nvidia und Siemens starten gemeinsame KI-Revolution in Industrie
Nvidia und Siemens verkünden auf der CES 2026 ihre erweiterte Partnerschaft für industrielle Künstliche Intelligenz.

Nvidia und Siemens haben auf der Technikmesse CES in Las Vegas eine massiv erweiterte Partnerschaft angekündigt. Die beiden Konzerne wollen gemeinsam ein industrielles KI-Betriebssystem entwickeln, wie Siemens am 5. Januar mitteilte.
«Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution», betonte Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Bühne in Las Vegas. Siemens-Chef Roland Busch präsentierte zusammen mit Huang die gemeinsamen Pläne vor internationalem Publikum, berichtet «Produktion.de».
Laut «Siemens» soll bereits 2026 in Erlangen die erste vollständig KI-gesteuerte adaptive Fertigungsstätte entstehen. Das Siemens-Elektronikwerk in der fränkischen Stadt dient als Blueprint für künftige intelligente Fabriken weltweit.
Nvidia und Siemens steigern Effizienz durch KI
Die Partnerschaft umfasst die komplette industrielle Wertschöpfungskette von Design über Engineering bis zur Produktion.
Nvidia stellt KI-Infrastruktur, Simulationsbibliotheken und Frameworks bereit, während Siemens Hunderte industrielle KI-Experten sowie Hardware und Software beisteuert.

Siemens integriert Nvidias CUDA-X-Bibliotheken in sein gesamtes Portfolio für elektronisches Design. Dadurch sollen Geschwindigkeitssteigerungen um das Zwei- bis Zehnfache in zentralen Arbeitsabläufen erreicht werden, teilte Nvidia mit.
Die Unternehmen wollen zudem KI-gesteuerte Simulationen mit digitalen Zwillingen kombinieren. Fabriken können damit Verbesserungen virtuell testen und validierte Erkenntnisse direkt in Betriebsabläufe umsetzen, erklärt die Pressemitteilung.
Grosse Konzerne evaluieren bereits die Technologie
Mehrere internationale Konzerne prüfen die neuen Lösungen schon jetzt in der Praxis. Zu den Unternehmen gehören Foxconn, HD Hyundai, die KION Group und PepsiCo, wie Siemens bestätigte.
Die Partnerschaft zielt auch auf die Entwicklung von KI-Fabriken der nächsten Generation ab. Diese sollen Rechenanforderungen mit Energie, Kühlung und Automation optimal in Einklang bringen, berichtet das «ZDF».
















