US-Handelsbeaufragter hält an Handelsabkommen fest
Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer geht nach eigener Aussage davon aus, dass die Handelsabkommen der Vereinigten Staaten mit der Europäischen Union, China und anderen Ländern Bestand haben werden.

Dies gelte trotz der Zollurteils des Obersten Gerichtshofs, erklärte er am Sonntag. Man führe aktive Gespräche mit den Handelspartnern, sagte Greer am Sonntagmorgen in der Sendung «Face the Nation» auf CBS. «Wir möchten, dass sie verstehen, dass diese Abkommen gute Abkommen sein werden. Wir werden sie einhalten. Wir verlassen uns darauf, dass unsere Partner sie ebenfalls einhalten.»
Beim Konkurrenzsender ABC präzisierte er, dass das für April geplante Treffen zwischen US- Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping nicht zum Ziel habe, über den Handel zu streiten. «Es geht darum, Stabilität zu wahren, sicherzustellen, dass sie ihren Teil der Vereinbarung einhalten und amerikanische Produkte, Agrarprodukte, Boeings und andere Güter kaufen, und sicherzustellen, dass sie uns die Seltenen Erden liefern, die wir brauchen», erklärte er.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hatte am Freitag einen Grossteil der von Donald Trump auf Grundlage eines Gesetzes aus dem Jahr 1977 eingeführten Zölle gekippt. Die Richter kamen mehrheitlich zu dem Schluss, dass die Einführung von Zöllen Sache des Kongresses sei zustimmen müssen.
Trump verhängte daraufhin gestützt auf eine andere Rechtsgrundlage neue weltweite Zölle von 10 Prozent, die er am Samstag auf 15 Prozent anhob.










