Novartis

Novartis eröffnet in Schweizerhalle Fabrik für RNA-Therapeutika

Der Pharmakonzern Novartis hat eine neue Produktionsstätte am Standort Schweizerhalle eröffnet. Rund 70 Millionen Franken wurden dafür investiert.

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Der Basler Pharmakonzern Novartis könnte von den von Trump angekündigten US-Zöllen auf Arzneimittel besonders betroffen sein. (Symbolbild) - sda

Die Anlage umfasst laut Mitteilung vom Montag zwei Produktlinien für RNA-Therapeutika. Künftig wird dort unter anderem der Wirkstoff Leqvio hergestellt, ein neuartiger Cholesterinsenker auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Laut Novartis erhält der Standort Schweizerhalle damit eine der weltweit modernsten chemischen Produktionsanlagen für diese komplexe Medikamentenklasse. Der RNA-Ansatz hat vor allem mit der Covid-19-Pandemie grosse Bekanntheit erlangt. Impfstoffe wie etwa derjenige von Moderna basieren auf dieser Technologie.

RNA, kurz für Ribonukleinsäure-Moleküle, sind zwischen niedermolekularen Verbindungen und biologischen Wirkstoffen angesiedelt. Neuartig ist, dass sie an die krankheitsrelevanten Proteine andocken. Damit blockieren synthetische RNA-Arzneimittel die Bildung des schädlichen Proteins selbst.

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