Für Novartis wird der Standort Schweiz auch in Zukunft wichtig bleiben. So hat sich CEO Vas Narasimhan am Dienstag im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Journalisten zum Hauptsitz in Basel bekannt.
Novartis-CEO Vas Narasimhan gibt an, es gebe bereits einige Interessenten für die Generikasparte Sandoz.
Novartis-CEO Vas Narasimhan gibt an, es gebe bereits einige Interessenten für die Generikasparte Sandoz. - sda - KEYSTONE/PATRICK STRAUB

Nachdem der Konzern erst vor wenigen Wochen seine Neuorganisation bekanntgegeben hat, betont Narasimhan während der Konferenz, dass man dem Hauptsitz in der Schweiz auch in Zukunft treu bleiben werde. «Unser Ziel ist es vor allem, unser Potenzial auf dem US-Markt mit den Anpassungen stärker auszuschöpfen.»

Die Verschlankung und Zusammenlegung einzelner Bereiche werde allerdings auch mit einem gewissen Personalabbau einhergehen. Er rechne damit, dass Arbeitsplätze im einstelligen Tausender-Bereich der neuen Struktur zum Opfer fallen könnten.

Was die Generikasparte Sandoz betrifft, bleibe es dabei, dass nach wie vor alle Optionen auf dem Tisch seien und man bis Ende des Jahres eine Entscheidung über die Zukunft der Tochter gefällt haben werde.

Novartis hatte Ende Oktober 2021 eine strategische Überprüfung über die weitere Zukunft der Sparte angekündigt, die bis Ende 2022 zu einem Abschluss kommen soll. Die Überprüfung reiche von Überlegungen über die Synergien, die sich beim Verbleib innerhalb des Konzerns ergäben, bis hin zu den Vorteilen, die eine Abspaltung oder ein Börsengang mit sich brächten, erklärte CEO Narasimhan seinerzeit.

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