Milliarden-Deal: Henkel darf Spezialbeschichter übernehmen
Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel darf den niederländischen Spezialbeschichtungshersteller Stahl Parent für 2,1 Milliarden Euro übernehmen. Die EU-Kommission gab am Mittwoch grünes Licht für die Transaktion.

Die Übernahme werde nur begrenzte Auswirkungen auf den Wettbewerb haben, teilte die Brüsseler Behörde nach ihrer Prüfung mit. Henkel hatte sich im Februar mit der Holdinggesellschaft von Stahl Parent auf den Kaufpreis geeinigt.
Mit der Übernahme will der für Marken wie Persil und Schwarzkopf bekannte Dax-Konzern sein Geschäft mit Spezialbeschichtungen stärken. Stahl bietet Hochleistungsbeschichtungen für flexible Materialien an, etwa für Leder, Papierverpackungen und grafische Anwendungen.
Das niederländische Unternehmen beschäftigt rund 1700 Mitarbeitende und erzielte 2025 einen bereinigten Umsatz von rund 725 Millionen Euro.
Henkel selbst beschäftigt weltweit rund 50'000 Mitarbeitende, davon etwa 8000 in Deutschland. Der Jahresumsatz belief sich 2025 auf 20,5 Milliarden Euro. Die Erlöse stammen etwa je zur Hälfte aus dem Konsumgütergeschäft mit Körper- und Haarpflege sowie Wasch- und Reinigungsmitteln und aus der Klebstoffsparte.






