Mercedes-Benz schliesst das zweite Quartal 2022 mit einem Umsatz von 36,4 Milliarden Euro. Der Autobauer trotzt damit der Chipkrise.
Mercedes wächst trotz Chipmangels und Lockdowns in China dank teurer Modelle (Archivbild)
Mercedes wächst trotz Chipmangels und Lockdowns in China dank teurer Modelle (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DPA/BERND WEISSBROD
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Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal 2022 36,4 Milliarden Euro an Umsatz geschrieben.
  • Das Unternehmen bleibt trotz Chipmangels und Lockdowns auf Wachstumskurs.
  • Dies verdankt Mercedes-Benz vor allem den hohen Preisen und teuren Modellen.

Der Autobauer Mercedes-Benz bleibt trotz Chipmangels und Lockdowns in China auf Wachstumskurs. Im zweiten Quartal steigerte der Konzern den Umsatz aus fortgeführten Geschäften um 7 Prozent auf 36,4 Milliarden Euro. Dies teilte das Dax-Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Stuttgarter hatten wegen fehlender Elektronikchips mit 487'100 Pkw rund sieben Prozent weniger Autos abgesetzt als ein Jahr zuvor. Steigende Preise und der Trend zu teureren Fahrzeugen spielten dem Unternehmen aber in die Karten.

Kosteneinsparungen verhalfen Mercedes zu gutem Resultat

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte um 8 Prozent auf 4,94 Milliarden Euro zu. Damit fiel es besser aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Dabei hätten auch Kosteneinsparungen geholfen, hiess es von Mercedes.

«Den zunehmend komplexen makroökonomischen und geopolitischen Herausforderungen begegnen wir mit erhöhter Umsicht und Widerstandsfähigkeit», sagte Vorstandschef Ola Källenius. Es gebe gute Gründe, mit Zuversicht nach vorne zu schauen, allen voran eine starke Nachfrage. Das Konzernergebnis stieg um 2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

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