Strafe

    Mehr als 100 Millionen Pfund Strafe gegen Santander in London

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Wegen Fehlern bei der Bekämpfung von Geldwäsche muss die britische Tochter der spanischen Grossbank Santander 107,8 Millionen Pfund Strafe zahlen. Es gebe «ernsthafte und andauernde Lücken» bei Santander UK.

    Eine Filiale von Santander in London: Die Bank hat im UK eine Busse erhalten (Symbolbild).
    Eine Filiale von Santander in London: Die Bank hat im UK eine Busse erhalten (Symbolbild). - sda - KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN

    Das teilte die britische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority am Freitag mit. Das Geldinstitut habe die Kontrollsysteme «nicht ordnungsgemäss überwacht und verwaltet», das habe sich auf die Überwachung von mehr als 560'000 Geschäftskunden ausgewirkt. Wegen ineffektiver Systeme hätten die von den Kunden bereitgestellten Informationen nicht angemessen überprüft werden können. Dadurch seien 298 Millionen Pfund über die Bank geflossen, bevor sie Konten schloss.

    «Santanders schlechtes Management ihrer Systeme zur Bekämpfung der Geldwäsche und ihre unzureichenden Versuche, die Probleme anzugehen, haben zu einem andauernden und ernsthaften Risiko von Geldwäsche und Finanzkriminalität geführt», sagte der zuständige FCA-Direktor Mark Steward.

    Santander UK akzeptierte die Strafe. Unternehmenschef Mike Regnier entschuldigte sich für die historischen Fehler, die aus den Jahren von 2012 bis 2017 stammten. Seitdem habe die Bank ihre Anti-Geldwäsche-Vorkehrungen reformiert und verbessert, sagte er.

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