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    Investment-Banking-Experte: UBS kann von Situation profitieren

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die UBS kann laut einem Experten von der CS-Krise profitieren. Denn jetzt würde die Finma eine früher nicht goutierte Fusion durchwinken.

    Eine Fusion der Credit Suisse (CS) mit der UBS würde laut Investment-Banking-Experte Andreas Ita «sofort Ruhe schaffen». Die UBS könnte gar davon profitieren, dass die Finanzmarktaufsicht eine solche früher als nicht goutierte Fusion heute wohl durchwinken würde. (Archivbild)
    Eine Fusion der Credit Suisse (CS) mit der UBS würde laut Investment-Banking-Experte Andreas Ita «sofort Ruhe schaffen». Die UBS könnte gar davon profitieren, dass die Finanzmarktaufsicht eine solche früher als nicht goutierte Fusion heute wohl durchwinken würde. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut einem Experten könnte die UBS von der CS-Krise durch die Fusion profitieren.
    • Leiden würden hingegen die Angestellten, da ein Stellenabbau befürchtet wird.
    • Dies wäre bei einem Verkauf ins Ausland wohl nicht der Fall.

    Eine Fusion der Credit Suisse (CS) mit der UBS würde laut Investment-Banking-Experte Andreas Ita «sofort Ruhe schaffen». Die UBS könnte gar davon profitieren, dass die Finanzmarktaufsicht eine solche früher als nicht goutierte Fusion heute wohl durchwinken würde.

    «Hier wurde in der Vergangenheit durch verschiedenste Akteure immer wieder auf eine mögliche verzerrende Marktstellung verwiesen», sagte Ita im Interview mit der «NZZ am Sonntag». «In der gegenwärtigen Situation ist aber ein gewisser Pragmatismus gefragt.» Eine Fusion geschähe allerdings zum Leidwesen der Angestellten, die einen massiven Personalabbau zu befürchten hätten. Bei einem Verkauf ins Ausland sei diese Gefahr nicht so gross.

    paradeplatz
    Blick auf den Zürcher Paradeplatz mit den Hauptsitzen der UBS und der CS. - Keystone

    Bei einer Aufspaltung der Bank in die jeweiligen Geschäftsfelder wäre die Investmentsparte zudem nicht überlebensfähig und müsste eingestellt werden. «Dies müsste rasch geschehen und wäre eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten», so Ita. Denn die Investmentbank sei auf verschiedene Rechtseinheiten des Konzerns aufgeteilt. Das Herauslösen benötigte Zeit.

    Das gesunde Schweizer Geschäft mit mehrheitlich Schweizer Firmen- und Privatkunden vom Rest abzutrennen, wäre zwar möglich, sagte Ita. «Trotzdem würde dies die Situation nicht einfacher machen.»

    Bliebe nur noch eine Rechtseinheit übrig mit Investment-Banking-Aktiven und internationaler Vermögensverwaltung, wäre diese wohl nicht überlebensfähig. Unter anderem käme es zu einem Mitarbeitenden-Exodus. «Die Trading-Bücher würden dann den noch verbleibenden Leuten überlassen, eine sehr gefährliche Situation. Ein solches Szenario würde mir am meisten Sorgen machen.»

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