Inflation

    Inflation: Bei diesen Produkten ist der Preis besonders gestiegen

    Alexander König
    Alexander König, Keystone-SDA

    Bern,

    Die Inflation treibt die Preise in die Höhe – auch in der Schweiz. Davon betroffen sind vor allem Fleischprodukte und Tiefkühlkost.

    teuerung Preisanstieg Bier Speiseöl
    Auch das Spiel wurde teilweise massiv teurer. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Güter des täglichen Bedarfs werden nun auch in der Schweiz massiv teurer.
    • Betroffen sind vor allem Fleisch- und Tiefkühlprodukte.

    Fleisch, Kaffee, Käse – bei Produkten des täglichen Bedarfs schlagen die Preise besonders stark auf. Nach den Preiserhöhungen für Strom, Benzin und Gas ist die Teuerung in der Schweiz bei Gütern des täglichen Bedarfs angekommen. Das betrifft nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Zahnpflegemittel, Kleider, Schuhe, Schreib- und Zeichenmaterialien oder Toiletten- und Haushaltspapier.

    Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé etwa hat die Preise kräftig erhöht. Auch Migros, Coop, Valora, Starbucks und McDonald’s drehen bei einzelnen Produkten an der Preisschraube.

    Bereiten Ihnen die gestiegenen Preise für Konsumgüter sorgen?

    Letzterer beispielsweise hat den Preis für einen Cheeseburger von 2,50 auf satte 2,90 Franken erhöht. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent.

    Bei sonstigem Frisch- und Tiefkühlfleisch beträgt die Erhöhung 4,7 Prozent, berichtet der «Tagesanzeiger». So wurde Rindfleisch 4,8 Prozent und Poulet 7 Prozent teurer. Grund für die Preissteigerung sind insbesondere die gestiegenen Energiekosten. Denn: Fleisch muss gekühlt werden.

    Entsprechend macht sich dieser Effekt auch bei Tiefkühlprodukten bemerkbar. Gefrorene Früchte beispielsweise sind 17,5 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. Immerhin nur 1,8 Prozent teurer wurde Gemüse aus dem Tiefkühlregal.

    Speiseöl und Margarine werden 18,2 Prozent teurer

    Ebenfalls teurer werden Milchprodukte. Hier sei die stabile Nachfrage der Grund, so Reto Burkhardt, Sprecher von Swissmilk. Joghurt und Milch wurden 4,9 Prozent teurer, Käse 5,2 Prozent. Und es werden weitere Preiserhöhungen erwartet. Denn: «Die Energiekosten sind rund 40 Prozent teurer geworden, bei Düngemitteln sind es sogar 70 Prozent.»

    Die wohl massivste Teuerung wird bei Speiseölen und Margarine verzeichnet: 18,2 Prozent mehr muss der Konsument hier zahlen. Ausnahme: Olivenöl. Hier wurde der Preis erst im Winter 2021 fixiert. Das könnte sich jedoch schon bald ändern, zeigen aktuelle Preise für die neue Olivenernte im Dezember doch einen massiven Preisanstieg.

    Auch Kaffee- und Bierliebhaber müssen stark bleiben. Während das braune Gold 6,4 Prozent teurer wird, zahlt man für ein Bier im Schnitt 2,4 Prozent mehr. Der Konsumentenschutz befürchtet derweil, dass Produzenten die Lage ausnutzen, um ihre Margen zu verbessern.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Berlin
    kettchup
    48 Interaktionen
    Currysauce für Pommes
    48 Kilogramm Fleisch, 90 Liter Öl
    1 Interaktionen
    In Bavois VD
    Kärcher
    18 Interaktionen
    40 Leute im Einsatz

    MEHR INFLATION

    9 Interaktionen
    Washington
    Inflation Schweiz
    19 Interaktionen
    Teuerung
    5 Interaktionen
    Wiesbaden
    WC-Papier
    77 Interaktionen
    «Panikkäufe»

    MEHR AUS STADT BERN

    Mathias Zopfi Reto Nause
    10 Interaktionen
    «Politmarketing»
    SC Bern
    1 Interaktionen
    Verletzt
    YB
    18 Interaktionen
    YB-Legende
    Hornissen Balkon Bern
    50 Interaktionen
    Berner Leser staunt