Der Halbleiterhersteller Infineon hat mit höheren Kosten zu tun. Der Chef des Konzerns, Reinhard Ploss, verkündet eine Preiserhöhung der Auto-Chips.
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Ein Schild mit dem Logo des Halbleiter-Spezialisten Infineon klebt im Showroom des Unternehmens auf einem Wafer. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Infineon sieht sich gezwungen ihre Preise für Auto-Chips zu erhöhen.
  • Die Begründung des Chefs Reinhard Ploss liegt in den höheren Fertigungskosten.
  • Engpässe und die höheren Kosten haben sich bei der Aktie negativ gezeigt.

Der Halbleiterhersteller Infineon muss höhere Fertigungskosten in Kauf nehmen. Die Folge: Preiserhöhung der Produkte für die Kunden.

Wie «Reuters» berichtet, hat der Infineon-Chef Reinhard Ploss bereits in einem Vorabbericht verkündet: «Wir werden die Preise erhöhen oder haben sie schon erhöht.» Der 65-Jährige begründet das mit gestiegenen Fertigungskosten.

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Über den aktuellen Aktienkurs kann er wohl nicht lachen: Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender von Infineon. - dpa

Infineon kämpft mit einer sinkenden Aktie und höheren Fertigungskosten

Infineon ist mit seinen Produkten in nahezu allen Bereichen des modernen Lebens, das in grossen Teilen auf Elektronik basiert, vertreten. Zur Anwendung kommen Halbleiter in der Elektronik von Fahrzeugen, in PCs, Mobiltelefonen, Kreditkarten und allen Arten von Steuergeräten in Stromversorgungsgeräten.

Der Kurs der Aktie ist in vergangener Zeit gesunken. Der Konzern produziert, wie etwa in der Autobranche, nicht alle Fertigungsteile selbst. Wegen des Engpasses bei den Halbleitern nach der Sommerpause konnte man die Produktion nicht so hochfahren wie geplant.

Dazu kommen die steigenden Kosten der Materialien, welche das Münchner Unternehmen gezwungen hat, ihre Preise zu erhöhen.

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