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Im Thurgau liegt der Medianlohn bei 6428 Franken pro Monat

Im Kanton Thurgau ist der Medianlohn im Jahr 2024 bei 6428 Franken brutto pro Monat gelegen. Die Hälfte aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft verdienten demnach mehr, die andere Hälfte weniger. Dies teilte das Thurgauer Amt für Statistik am Montag mit.

2024 verdiente die Hälfte der Thurgauerinnen und Thurgauer 6428 Franken pro Monat.
2024 verdiente die Hälfte der Thurgauerinnen und Thurgauer 6428 Franken pro Monat. - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Für den Vergleich wurden alle Löhne auf ein Vollzeitpensum von 40 Wochenstunden hochgerechnet. Die 10 Prozent der Beschäftigten mit den tiefsten Löhnen verdienten weniger als 4487 Franken, die 10 Prozent mit den höchsten Löhnen mehr als 10'276 Franken pro Monat.

Zu den Branchen mit den höchsten Löhnen zählten Informatik, Finanzen und Versicherungen. Dort lag der Medianlohn bei rund 8000 Franken brutto pro Monat. Am tiefsten war er im Gastgewerbe (4847 Franken) und in «Kunst, Unterhaltung und Erholung» (5054 Franken).

Sieben Prozent der Anstellungen seien sogenannte Tieflohnstellen. Als Tieflohn gilt ein Monatslohn von weniger als 4285 Franken – also weniger als zwei Drittel des Medianlohns.

Verdienst du mehr als 6428 Franken im Monat?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Universitätsabschluss verdienten im Schnitt rund 9700 Franken brutto pro Monat, jene mit einer höheren Berufsbildung knapp 8100 Franken.

Die Lohnschere zwischen Frauen und Männern öffne sich ab einem Alter von 30 Jahren. Der Medianlohn der Männer steige mit zunehmendem Alter, während er bei den Frauen kaum zunehme. Über alle Altersgruppen, Branchen, Berufe und Positionen hinweg lag er bei den Frauen 2024 bei 5882 Franken. Bei den Männern betrug er 6735 Franken.

Der Medianlohn in der Thurgauer Privatwirtschaft lag rund 300 Franken unter jenem der Gesamtschweiz. Im Vergleich mit den anderen Ostschweizer Kantonen liegt er auf einem ähnlichen Niveau.

Kommentare

User #4741 (nicht angemeldet)

Viele Thurgauer Erwerbstätige arbeiten ausserhalb ihres Wohnkantons, wobei die Kantone Zürich und St. Gallen die Hauptziele der Wegpendler sind. Die Zahl der auswärts arbeitenden Thurgauer ist dabei deutlich höher als jene der Zupendler. Diese Tendenz zur Wegpendelung ist stark ausgeprägt und hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.

User #2435 (nicht angemeldet)

Ich habe nie mehr als 6000 brutto verdient, aber trotzdem mit meiner Frau zusammen ein Häuschen gekauft.

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