Holcim will mit KI den Betriebsgewinn steigern
Holcim will mit Künstlicher Intelligenz (KI) den operativen Gewinn verbessern. Bis 2028 soll der Einsatz von KI einen Beitrag zum wiederkehrenden EBIT in Höhe von 200 Millionen Franken bringen.

Dieser werde erzielt durch Effizienzgewinne und vermiedene Kosten, teilte der Baustoffkonzern am Freitag in einem Communiqué mit. So will Holcim beispielsweise mit KI die Leistung von Ausrüstung und Anlagen vorausschauend modellieren, um die Wartungseffizienz zu optimieren. Auch sollen mit KI Prognosemodelle zur Optimierung der Flotten- und Netzwerkauslastung erstellt werden.
KI solle auch für die Kundenplattform eingesetzt werden. Damit seien integrierte Planung, Bestellung und Lieferung mit Echtzeit-Tracking rund um die Uhr möglich. Ausserdem werde KI für das Personal eingesetzt. Man lanciere einen KI-gestützten Marktplatz, der Mitarbeiter von Holcim mit internen Entwicklungsmöglichkeiten zusammenbringe, hiess es weiter. Insgesamt gebe es 38 KI-Initiativen.
Das kostet: Für den Einsatz der Künstlichen Intelligenz seien Investitionen von rund 20 Millionen Franken pro Jahr in den vier Schwerpunktbereichen Produktion, Logistik, Vertrieb und administrative Aufgaben vorgesehen.










