Hohe iPhone-Preise dürften kaum Einfluss auf Schweizer Absatz haben
Die hohen Preise für die neuen iPhones dürften in der Schweiz kaum auf die Nachfrage drücken. «Ich denke, dass die hohen Preise nur einen minimalen Einfluss auf den Absatz haben werden», sagte Telekomexperte Ralf Beyeler am Donnerstag der Nachrichtenagentur AWP.

«Zwar sind die iPhones teuer, aber ich gehe davon aus, dass Apple die Geräte auch zu diesem Preis verkaufen kann. Apple kann die Kaufkraft der Schweizer weiterhin abschöpfen, weil es genügend Kundinnen und Kunden gibt, die bereit sind, diese Preise zu bezahlen», sagte der Telekomexperte vom Onlinevergleichsportal Moneyland weiter.
Viele Schweizer würden sehr vieles kaufen, was Apple auf den Markt bringe. «Apple bringt seine Geräte damit zu fast jedem Preis los», sagte Beyeler weiter.
Die neuen iPhones, die der US-Konzern am Vorabend vorgestellt hat, beginnen in der Schweiz bei einem Preis von 1199 Franken für das iPhone 18 Pro und reichen bis zu 3199 Franken für das erste Falthandy von Apple, das iPhone Duo, mit der höchsten Speicherausstattung.
Damit sind die Apple-Handys hierzulande deutlich billiger als beispielsweise in Deutschland: Dort startet das iPhone 18 Pro bei 1449 Euro, was umgerechnet 1364 Franken sind. Das iPhone Duo mit dem grössten Speicher schlägt in Deutschland mit 3799 Euro oder umgerechnet 3576 Franken zu Buche.
Allerdings kassiert der Staat kräftig mit. Denn die deutsche Mehrwertsteuer ist mit 19 Prozent massiv höher als in der Schweiz mit 8,1 Prozent.










