Heil: 470.000 Betriebe haben in Corona-Krise bislang Kurzarbeit angezeigt

AFP
AFP

Deutschland,

In der Corona-Krise ist nach Angaben von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bislang von 470.000 Betrieben eine Anzeige auf Kurzarbeit eingegangen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD)
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Arbeitsminister: «Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz».

Wie viele Menschen von Kurzarbeit betroffen sein werden, lasse sich derzeit noch nicht genau abschätzen, sagte Heil am Dienstag in Berlin. Es sei aber damit zu rechnen, dass es mehr als während der Finanzkrise seien; damals betraf dies 1,4 Millionen Menschen.

Die Bundesregierung hatte wegen der Corona-Epidemie im Eilverfahren Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld beschlossen, die rückwirkend bereits ab 1. März gelten. Unternehmen können demnach bereits dann Kurzarbeitergeld beantragen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sind statt zuvor ein Drittel. Zudem werden Arbeitgebern die Sozialversicherungsbeiträge, die sie auch bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet. Ziel ist es, Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Bewältigung der Krise sei eine «historische Aufgabe», sagte Heil. «Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz». Zugleich sagte er, dass es Anlass «zur realistischen Zuversicht» gebe. Deutschland habe einen der stärksten Sozialstaaten auf der Welt. Zur Finanzierung der Massnahmen verwies der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, am Dienstag erneut auf die Rücklagen BA in Höhe von 26 Milliarden Euro.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

sdf
318 Interaktionen
Über ein Jahr
Egerkinger Komitee
687 Interaktionen
Aufruf zu Hass?

MEHR IN NEWS

Schaffhauser Polizei
1 Interaktionen
Schaffhausen
Geothermie
6 Interaktionen
Energie-Hoffnung
gabbar
7 Interaktionen
Für kranken Ehemann
china bayer
Pharmawachstum

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Selenskyj Merz ukraine
26 Interaktionen
Vorstoss
Oliver Pocher
37 Interaktionen
«Vollidiot!»