Gold und Silber geben nach Rekordständen wieder nach
Nach historischen Höchstständen geraten Gold und Silber unter Druck, belastet von festem Dollar und dünnem Handel.

Gold und Silber stehen wieder unter Verkaufsdruck, nachdem beide Edelmetalle zuvor historische Höchststände erreicht hatten. Laut «Reuters» fielen die Kurse deutlich, weil ein stärkerer US-Dollar und geringe Handelsvolumina die Preise belasteten.
Gold fiel über 2 Prozent, Silber knapp über 3 Prozent, da die Märkte in Asien wegen Feiertagen dünn besetzt waren. Laut «Reuters» machten sich zudem Gewinnmitnahmen nach einer starken Rally bemerkbar.
Auch «MarketWatch» berichtet, dass Gold unter 5000 US-Dollar fiel, weil während chinesischer Feiertage wichtige Käufer ausblieben und der Dollar zulegte. Demnach geriet auch Silber stärker unter Druck als das gelbe Metall.
Starker Dollar und Volatilität treiben Gold und Silber tiefer
Der starke US-Dollar verteuert Dollar-bewertete Edelmetalle für Anleger in anderen Währungen und drückt so auf die Nachfrage. Laut «Reuters» sorgten niedrige Liquidität und ein fester Dollar dafür, dass Gold und Silber weiter abrutschten.
Zusätzlich meldet «MarketWatch», dass Silber deutlich stärkere Ausschläge zeigte und prozentual stärker nachgab als Gold. Händler verwiesen dabei auf eine technisch geprägte Gegenbewegung nach der vorangegangenen Rekordrally.
Ein aktueller Bericht der «Economic Times» betont, dass Gold und Silber an der Multi-Commodity Exchange in Indien spürbar gefallen sind. Laut dem Artikel sank Silber um rund 4700 Rupien pro Kilogramm, während Gold seinen Abwärtstrend fortsetzte.
Festere Dollar und dünne Umsätze belasten Edelmetalle
Als Gründe nennt die «Economic Times» ebenfalls den festeren Dollar sowie dünne Umsätze im Zuge asiatischer Feiertage. Die reduzierte Marktaktivität habe die Preisschwankungen zusätzlich verstärkt.
Marktteilnehmer führen einen Teil der Schwäche auf das verringerte Handelsvolumen in wichtigen asiatischen Märkten zurück. Wie «Reuters» erläutert, fehlten dadurch bedeutende Käufer, was die Kurse weiter drückte.

Die kombinierte Wirkung eines festen Dollars und geringerer Liquidität führte dazu, dass auch andere Edelmetalle wie Platin und Palladium nachgaben. Anleger reagieren damit sensibel auf Währungsbewegungen und kurzfristige Marktimpulse.












