Globaler Warenhandel verliert nach deutlicher Erholung an Schwung

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    Belgien,

    Der globale Warenhandel hat sich nach Angaben der WTO zuletzt deutlich von dem coronabedingten Einbruch im Frühjahr erholt.

    Der Warenhandel hatte ab dem Sommer nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen wieder angezogen. (Archivbild)
    Der Warenhandel hatte ab dem Sommer nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen wieder angezogen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DPA/CHRISTINA SABROWSKY

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach einer deutlichen Erholung ist der globale Warenhandel wieder eingebrochen.
    • Den Aufschwung hatte der Markt den kurzzeitigen Lockerungen zu verdanken.

    Der globale Warenhandel hat sich nach Angaben der WTO zuletzt deutlich von dem coronabedingten Einbruch im Frühjahr erholt. Im Sommer seien viele wirtschaftlichen Beschränkungen gelockert worden. Zum Jahresende dürfte er aber wieder an Schwung verlieren.

    Das Barometer für den Weltwarenhandel stieg von 84,5 Punkten im August auf 100,7 Punkte im November. Bei einem Wert von über 100 Punkten signalisiert der Indikator ein Wachstum des Welthandels, das über dem Trend liegt. Im Sommer hat das Wachstum laut WTO deutlich angezogen. Dies dürfte sich so nicht fortsetzen, auch weil Nachholeffekte ausgelaufen seien.

    Beschränkungen belasten auch Handel

    Die WTO erwartet für 2020 weiterhin einen Rückgang des Welthandels um 9,2 Prozent. Schliesslich sei der Handel im zweiten Quartal um 17,2 Prozent im Jahresvergleich geschrumpft. Im Frühjahr hatten Lockdowns und Reisebeschränkungen die wirtschaftliche Aktivität und den Handel stark belastet. Im kommenden Jahr erwarte die WTO einen Anstieg des Welthandels um 7,2 Prozent, womit das Vorkrisenniveau jedoch nicht erreicht würde.

    «Die handelsbezogene Unsicherheit bleibt hoch», schreibt die WTO. So sei eine zweite Welle der Corona-Pandemie in Europa und Nordamerika unterwegs. Dies habe zu erneuten Beschränkungen des wirtschaftlichen Lebens geführt, die auch den Handel belasten könnten. Positiv seien jedoch die Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung. Es sei jedoch unklar, wann diese eingesetzt werden könnten.

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