Glencore baut mehr Kupfer und weniger Kohle ab. Zudem ging die Ölförderung um über 40 Prozent zurück.
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Das Gebäude der Glencore in Baar. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Glencore baut mehr Kupfer und weniger Kohle ab.
  • Auch die Förderung von Öl ging zurück.
  • Dafür wurde mehr Gold und Kobalt gefördert.

Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im ersten Quartal 2021 etwas mehr Kupfer abgebaut, gleichzeitig ging aber die Kohleförderung zurück. Insgesamt habe sich die Produktion in den Minen in etwa im Rahmen der Erwartungen entwickelt, schreibt Glencore am Donnerstag im Produktionsrapport. Die Kohleförderung von Glencore sank in den ersten drei Monaten um 23 Prozent auf 24,5 Millionen Tonnen.

Dabei hätten vor allem der Abbau-Unterbruch im kolumbianischen Kohle-Bergwerk Prodeco (-3,8 Mio t) sowie verschiedene Anpassungen in den australischen Werken (-2,9 Mio t) belastet, heisst es.

Die Öl-Förderung ging um noch deutlichere 41 Prozent auf 1,1 Millionen Fass zurück. Hier wurden die Ölfelder in Tschad für Wartungsarbeiten stillgelegt. Etwas entlastet habe dagegen, die Aufnahme des Projekts in Äquatorialguinea im Februar.

Mehr Kupfer dank Effizienzsteigerung

In der Kupferproduktion verbuchte Glencore dagegen einen Anstieg der Produktion um 3 Prozent auf 301'200 Tonnen. Das habe vor allem mit Effizienzsteigerungen in den Minen zu tun, während die Anlagen in Südamerika (Collahuasi, Antamina, Antapaccay) wieder nach Plan liefen.

Die Kobalt-Förderung ging derweil um 11 Prozent auf 6'800 Tonnen hoch, jene von Ferrochrom nahm um 3 Prozent auf 399'000 Tonnen zu und Gold rückte um 6 Prozent auf 224'000 Unzen vor. Rückgänge verzeichnete Glencore mit Blei (55'300 t, -10%), Nickel (25'200 t, -11%) oder bei Zink (282'600 t, -4%).

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