Rio Tinto und Glencore stoppen geplante Mega-Fusion
Rio Tinto und Glencore haben ihre erst kürzlich wieder aufgenommenen Fusionsgespräche offiziell beendet, eine Einigung wurde nicht erzielt.

Rio Tinto und Glencore haben ihre geplanten Fusionsverhandlungen offiziell beendet, obwohl sie erst vor kurzem wieder aufgenommen wurden.
Laut «Reuters» konnten beide Unternehmen keine Einigung finden, die für ihre Aktionäre ausreichend Mehrwert bietet.
Die Unterhändler wollten einen Zusammenschluss schaffen, der den weltweit grössten Bergbaukonzern entstehen lassen würde. Frühere Versuche in den Jahren 2014 und 2024 waren laut «The Guardian» bereits gescheitert.
Rio Tinto Glencore: Fusion abgesagt – Aktienmärkte reagieren stark
Rio Tinto erklärte, dass keine Fusion oder andere Form einer Kombination der Geschäfte weiterverfolgt werde. Die Entscheidung basierte auf der langfristigen Wahrung der Interessen der Aktionäre.
Glencore kritisierte, dass der vorgeschlagene Deal seine Unternehmenswerte, insbesondere im Kupferbereich, nicht ausreichend berücksichtige. Daher stellte sich der Rohstoffhändler laut «The Guardian» gegen das Angebot.
Die Aktienmärkte reagierten unmittelbar, als Glencore an der Londoner Börse stark an Wert verlor. Auch die Aktien von Rio Tinto gaben laut «Fast Markets» infolge der Nachrichten nach.
Rio Tinto Glencore: Managementstreit verhindert Fusion
Ein zentraler Streitpunkt war die zukünftige Unternehmensführung im Falle einer Fusion. Auch die geplanten Besitzverhältnisse führten laut «Fast Markets» zu unüberbrückbaren Differenzen.

Ursprünglich planten beide Seiten, durch eine Kombination ihrer Geschäfte Synergien zu schaffen und ihre Position im Kupfermarkt zu stärken.
Fundamentale Differenzen bei der Bewertung verhinderten jedoch den Zusammenschluss.












