Gerry Weber: Hälfte des Grundkapitals ging 2021 verloren

    Aglaja Bohm
    Aglaja Bohm

    Deutschland,

    Im Jahr 2021 verlor das deutsche Modeunternehmen Gerry Weber die Hälfte seines Grundkapitals. Dies wird beim Jahresabschluss 2021 ersichtlich.

    Gerry Weber
    An einer Filiale des Modeherstellers Gerry Weber hängt das Logo des Unternehmens. Foto: Christophe Gateau - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Jahresabschluss 2021 von Gerry Weber fiel mit vielen Verlusten aus.
    • Rund die Hälfte des Grundkapitals des Modegeschäfts ging verloren.

    Das Modeunternehmen Gerry Weber aus Deutschland war bereits 2019 von Insolvenz bedroht. Beim Jahresabschluss 2021 muss der Konzern erneut herbe finanzielle Verluste verbuchen: Im vergangenen Jahr ging die Hälfte des Grundkapitals verloren. Dies teilt Reuters mit.

    2019, nach Jahren grosser Expansion, war das Unternehmen pleite. Das Insolvenzverfahren wurde von dem Amtsgericht Bielefeld aufgehoben und die Firma konnte neu starten.

    Corona passierte, und immer wieder mussten Geschäfte pandemiebedingt schliessen. Dies wirkte sich negativ auf die Verkaufszahlen aus. Die Firma räumt nun in einer Medienmitteilung ein, dass die Zahlungsfähigkeit durch 29,1 Millionen Überbrückungshilfe gesichert sei.

    Ebenso besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der Tochter Gerry Weber Retail GmbH. So wird ein Grossteil der Kosten von ihnen übernommen.

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