General Electric

    General Electric mit Milliardenverlust im Startquartal

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Der US-Mischkonzern General Electric (GE) leidet auch zu Jahresbeginn unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dabei laufen vor allem die Geschäfte im Luftfahrtbereich schlecht. Lichtblick sind die erneuerbaren Energien, die GE satte Auftragszuwächse bescheren.

    General Electric bilanz
    General Electric soll die Bilanz geschönigt haben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dieses Wachstum konnte die Rückgänge in den anderen Sparten nicht ausgleichen.

    Im ersten Quartal sanken die Umsätze um 12 Prozent auf 17,1 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das bereinigte Ergebnis der industriellen Geschäfte, eine für GE wichtige operative Kennziffer, sank um ein Fünftel auf 828 Millionen Dollar.

    Im Zusammenhang mit der angekündigten Fusion der Flugzeugleasingsparte Gecas mit dem irischen Konkurrenten AerCap verbuchte GE eine milliardenschwere Belastung. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre des Konzerns daher ein Verlust von knapp 2,9 Milliarden Dollar.

    Operativ liess die Luftfahrtsparte weiter Federn und verzeichnete prozentual zweistellige Rückgänge bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Dabei belastete die pandemiebedingte Krise in der Luftfahrtindustrie.

    Aber auch die Energiesparte, in der unter anderem das Kraftwerksgeschäft gebündelt ist, verzeichnete Umsatzrückgänge, konnte ihre Verluste jedoch reduzieren. Die Entscheidung des Konzerns, keine neuen Aufträge für Kohlekraftwerke mehr anzunehmen, drückte auf den Auftragseingang. Auch die Medizintechnik steuerte weniger Umsatz und Gewinn bei.

    Dagegen bleibt das Geschäft mit erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft sowie Solar auf Kurs und konnte bei Auftragseingängen und Umsatz zulegen und seine Verluste deutlich eindämmen.

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