Die Preissenkungsmassnahmen der Behörden bei den Medikamenten schadet laut eigener Aussage dem Umsatz der Galenica.
Galenica erwartet für das Jahr 2018 ein tieferen Umsatzwachstum.
Galenica erwartet für das Jahr 2018 ein tieferen Umsatzwachstum. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Galenica erwartet für 2018 ein Umsatzwachstum von unter zwei Prozent.
  • Die Dividendenausschüttung soll dennoch auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Die Apotheken-Gruppe Galenica wächst im laufenden Jahr langsamer als ursprünglich erwartet. Das Umsatzwachstum werde für 2018 unter den prognostizierten zwei Prozent ausfallen, teilte die Gruppe heute Mittwoch mit.

Beim Betriebsgewinn EBIT wird dennoch weiterhin ein Ergebnis «mindestens auf Vorjahreshöhe» angepeilt und auch die Dividendenausschüttung soll mindestens auf Höhe des Vorjahres zu liegen kommen. Das operative Ergebnis lag 2017 bei 148,2 Millionen Franken, und den Aktionären wurde 1,65 Franken je Titel ausgezahlt.

Preissenkungsmassnahmen als Grund

Als Grund für die Verlangsamung des Wachstums werden in der Mitteilung von heute Mittwoch die zusätzlichen Preissenkungsmassnahmen der Behörden bei den Medikamenten genannt. Insbesondere bei hochpreisigen Medikamenten habe sich der bereits zum Halbjahr angekündigte Effekt der Massnahmen im zweiten Halbjahr verstärkt.

Mit Blick nach vorne zeigt sich Galenica weiter zuversichtlich. Dank der Erweiterung des Apothekennetzes um 8 zusätzliche Standorte in diesem Jahr sei eine solide Basis für das künftige Wachstum gelegt worden, so die Meldung.

Galenica wird die Umsatzzahlen am 22. Januar 2019 und die definitiven Jahresergebnisse am 12. März 2019 vorlegen.

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