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    Finma-Untersuchung gegen Haute Capital Partners

    Die an der BX Swiss kotierte Haute Capital Partners mit Ditz in Biel hat im ersten Halbjahr 2026 den Nettoverlust gesenkt. Die Finma hat zudem ein Enforcement-Verfahren gegen das Unternehmen und dessen CEO eingeleitet, was die Zukunft des Unternehmens gefährdet.

    Die Bieler Investmentgesellschaft Haute Capital Partners ist auch Hauptsponsor des FC Biel. (Archivbild)
    Die Bieler Investmentgesellschaft Haute Capital Partners ist auch Hauptsponsor des FC Biel. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Konkret sank der Verlust um 29 Prozent auf 1,8 Millionen Franken. Die Verbesserung ist hauptsächlich auf tiefere Betriebskosten zurückzuführen, die um fast die Hälfte auf rund 840'000 Franken sanken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

    Die liquiden Mittel stiegen gegenüber Ende 2025 um 12 Prozent auf 6,8 Millionen Franken. Das Unternehmen wies keine Finanzschulden aus und erreichte eine Eigenkapitalquote von 99,6 Prozent. Das Eigenkapital belief sich auf 14,2 Millionen Franken.

    Nach dem Bilanzstichtag tätigte Haute Capital Partners zwei neue Investitionen. Sie erwarb eine Beteiligung an der Exentis Group für einen Transaktionswert von knapp 5 Millionen Franken, bezahlt in eigenen Aktien. Zudem gewährte sie der Footbao.world AG ein Wandeldarlehen über 500'000 Franken.

    Verfahren gegen Firma und CEO

    Bereits Anfang Oktober hatte die Finma ein Enforcement-Verfahren gegen das Unternehmen und dessen CEO, Thibault Leroy Bürki, eingeleitet. «Das Verfahren betrifft den Verdacht, dass das Unternehmen und sein Vorstandsvorsitzender möglicherweise gegen Paragraf 143 FinfraG (Verbot der Marktmanipulation) verstossen» hat, hiess es im Geschäftsbericht.

    Es bestünden daher erhebliche Unsicherheiten in Bezug auf mögliche aufsichtsrechtliche Massnahmen im Zuge des Verfahrens. «Diese Umstände könnten erhebliche Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aufkommen lassen», heisst es weiter.

    Der Verwaltungsrat zeige sich jedoch zuversichtlich, dass das Verfahren kein Fehlverhalten aufdecken werde. Folglich wurden auch keine Rückstellungen gebildet. Das Unternehmen kooperiert nach eigenen Angaben vollumfänglich mit der Behörde.

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