Financial Times: Für Millionen von Autos droht starker Wertverlust

DPA
DPA

Grossbritannien,

Nach dem Entscheid des deutschen Bundesverwaltungsgerichts warnt die «Financial Times» vor einem starken Wertverlust für die Autoindustrie.

Der VW-Konzern hat Mitarbeitern in den USA eine Bleibe-Boni bezahlt.
Der VW-Konzern hat Mitarbeitern in den USA eine Bleibe-Boni bezahlt. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die «Financial Times» äussert sich zum Diesel-Urteil des deutschen Bundesverwaltungsgerichts.
  • Die Zeitung warnt vor einem gravierenden Wertverlust für die Autoindustrie.

Zum Diesel-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Nau berichtete) heisst es in der Londoner «Financial Times»:

«In den Sarg der Dieselauto-Industrie wurde gerade ein weiterer Nagel getrieben - diesmal in Deutschland, dem grössten Automarkt der EU. Das höchste Verwaltungsgericht des Landes entschied am Dienstag, dass Städte das Recht haben, Fahrverbote gegen Dieselautos zu verhängen.

Damit hat es den Weg dafür bereitet, dass bis zu zwölf Millionen Fahrzeuge insgesamt um Millionen von Euros an Wert verlieren. Doch das Urteil könnte weitere Folgen über Deutschland hinaus haben, die Heimat von Volkswagen, BMW und Daimler. Diese Autobauer könnten nun zu teuren Hardware-Nachrüstungen gezwungen werden, um Stickstoff-Emissionen von Millionen von Fahrzeugen zu reduzieren.

Das könnte bedeuten, dass einige der grössten Arbeitgeber Europas am Ende Milliarden von Euros in eine überholte Technologie stecken müssen. Und zwar zu einer Zeit, in der ihre strategischen und finanziellen Potenzen auf eine neue Generation von elektrisch betriebenen oder autonomen Fahrzeugen gerichtet sein sollten.»

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Finanzen Bern
59 Interaktionen
Finanzen Bern

MEHR IN NEWS

5 Interaktionen
Klatsche für Trump
Greg Abbott
1 Interaktionen
Neue Wahlkreise
ESAF Zug
39 Interaktionen
Am ESAF
9 Interaktionen
Per Volksinitiative

MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

Pierce Brosnan
2 Interaktionen
Erinnerung
Jessie J
Weitere Krebs-OP
Prinz Harry
132 Interaktionen
Nach fast 2 Jahren
Ukraine-Krieg - Kiew
2 Interaktionen
Ukraine