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    EZB bleibt trotz Zolldrohungen von Trump auf Kurs für Zinssenkungen

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    Bern,

    Trotz der Zolldrohungen des neuen US-Präsidenten bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrem Kurs weiterer Zinssenkungen.

    Europäische Zentralbank (EZB)
    Trotz Zolldrohungen des neuen US-Präsidenten hält die Europäische Zentralbank (EZB) an weiteren Zinssenkungen fest. (Archivbild) - Andreas Arnold/dpa

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hält trotz der Zolldrohungen des neuen US-Präsidenten an weiteren Zinssenkungen fest. Die EZB sei nicht übermässig besorgt über die Folgen für die Eurozone, sollte die künftige US-Handelspolitik die Inflation in den USA erhöhen.

    Dies sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde dem Fernsehsender CNBC am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos. Die Notenbank befinde sich weiter auf dem Pfad gradueller Zinssenkungen.

    Zuletzt hatte die EZB die Leitzinsen im Dezember um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Für die nächste Zinssitzung am 30. Januar wird an den Finanzmärkten mit einem weiteren Schritt nach unten um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

    Lagarde erwartet Rückgang der Teuerung

    Lagarde verwies auf einen stärkeren Preisanstieg im Bereich Dienstleistungen und vergleichsweise starke Lohnzuwächse. Allerdings zeigte sie sich zuversichtlich, dass die Teuerung im Verlauf des Jahres wieder sinken werde.

    Das Inflationsziel von mittelfristig zwei Prozent sei weiter in Sicht. Nach jüngsten Daten war die Inflation in der Eurozone im Dezember auf 2,4 Prozent gestiegen, von zuvor 2,2 Prozent.

    Auch das EZB-Ratsmitglied Klaas Knot geht von weiteren Zinssenkungen aus. Die Markterwartungen von Zinssenkungen auf den nächsten zwei Sitzungen im Januar und März seien vernünftig, sagte Knot in Davos.

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    Kommentare

    User #3608 (nicht angemeldet)

    Ein renomierter Ökonom sagte letztes Jahr voraus, dass es im Frühsommer in die Rezession gehen wird, aber erst senkt die EZB die Zinsen. Bisher hatte dieser mit seinen Prognosen recht behalten. Einzige Lösung sieht er im digitalen Euro, was aber die Bevölkerung nicht will. Es ist abzuwarten bis es zur finanziellen Implosion kommt, denn mit Gelddrucken ohne Gegenwert wertet man die Währung ab und befeuert die Inflation. Das was die EZB macht ist der Versuch mit Öl das Feuer zu löschen.

    User #5953 (nicht angemeldet)

    Noch zu früh und warten.

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