Erstes Quartal: Deutsche Reallöhne um 1,8 Prozent gesunken

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    Die hohe Inflation lässt in Deutschland die Reallöhne im ersten Quartal 2023 schrumpfen. Auch in den letzten beiden Jahren war dies schon so.

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    Eine Euro-Münze. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im ersten Quartal 2023 gab es in Deutschland eine Inflation von 5,8 Prozent.
    • In derselben Zeit legten die Löhne aber nur um 4,0 Prozent zu.

    Die hohe Inflation in den ersten drei Monaten des Jahres hat den Anstieg der Löhne mehr als aufgezehrt: Die Reallöhne im ersten Quartal gingen um 1,8 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute Montag mitteilte. Demnach lag die Inflation in dem Dreimonatszeitraum bei 5,8 Prozent, die Löhne legten um 4,0 Prozent zu.

    Schon im vergangenen Jahr hatte die hohe Inflation den Anstieg der Löhne komplett aufgefressen, die Reallöhne sanken um 0,1 Prozent. Im Jahr 2020, dem ersten Corona-Krisenjahr, hatte vor allem der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit zu einer negativen Reallohnentwicklung geführt. Der Rückgang lag bei 1,1 Prozent.

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