Erster Erfolg von Weltraumsatellit Tess

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    USA,

    Auf der Suche nach womöglich bewohnbaren Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems hat der Nasa-Forschungssatellit Tess eine erste Entdeckung gemacht.

    Nasa-Forschungssatellit Tess
    Nasa-Forschungssatellit Tess - NASA/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Nasa-Forschungssatellit Tess identifizierte einen Exoplaneten namens TOI 700 d.
    • Dieser sei mit der Erde vergleichbar und verfüge möglicherweise über flüssiges Wasser.

    Auf der Suche nach womöglich bewohnbaren Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems hat der Nasa-Forschungssatellit Tess eine erste Entdeckung gemacht: Tess habe einen Exoplaneten namens TOI 700 d identifiziert, der von seiner Grösse her mit der Erde vergleichbar sei und möglicherweise über flüssiges Wasser verfüge, teilte die US-Raumfahrtbehörde am Montag beim Jahrestreffen der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft im hawaiianischen Honolulu mit.

    TOI 700 d sei rund hundert Lichtjahre von der Erde entfernt und damit relativ nah, hiess es weiter. Bei der Entdeckung bekam die Nasa Hilfe von Amateur-Astronomen. Tess hatte den Stern, den TOI 700 d umkreist, zunächst falsch eingestuft. Daher wurden seine Planeten zunächst für grösser und heisser gehalten, als sie in Wirklichkeit sind. Mehrere Hobby-Astronomen wie der Schüler Alton Spencer, der mit dem Tess-Team zusammenarbeitet, deckten den Fehler jedoch auf.

    «Als wir die Parameter des Sterns korrigierten, schrumpfte die Grösse seiner Planeten, und wir stellten fest, dass der äusserste von ihnen in etwa die Grösse der Erde hat und in einer bewohnbaren Zone liegt», sagte die Studentin Emily Gilbert von der University of Chicago. Später bestätigte auch das Spitzer-Weltraumteleskop diese Einschätzung.

    In der Vergangenheit wurden bereits einige solcher erdähnlicher Exoplaneten entdeckt, insbesondere vom Weltraumteleskop Kepler. Für den Satelliten Tess, dessen Mission 2018 begonnen hatte, war es aber die erste derartige Entdeckung. Woraus TOI 700 d besteht, soll nun weiter untersucht werden.

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