Für den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse sind die per 1. März beschlossenen Lockerungen der Corona-Massnahmen ungenügend. Mit ihrem Zögern nehme die Regierung langfristige Schäden in Kauf.
Christoph Mäder, Präsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse, ist enttäuscht über das  Krisenmanagement der Schweiz in der Corona-Pandemie. (Archivbild)
Christoph Mäder, Präsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse, ist enttäuscht über das Krisenmanagement der Schweiz in der Corona-Pandemie. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY
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Das Wichtigste in Kürze

  • Obwohl die Fallzahlen in den vergangenen Wochen deutlich gesunken seien und die Intensivstationen nicht mehr an der Belastungsgrenze seien, verzichte der Bundesrat auf wichtige Öffnungsschritte, schreibt Economiesuisse in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Kritische Worte findet der Verband unter anderem für die anhaltende Schliessung von Aussenräumen von Restaurants und die Homeoffice-Pflicht.

Der Bundesrat habe zudem am Mittwoch nur in Umrissen den Fahrplan für die nächsten Öffnungsschritte skizziert. Für viele Unternehmen bleibe unklar, womit sie ab dem 22. März rechnen dürften. Die Definition der weiteren Öffnungsschritte wäre laut Economiesuisse nun aber angezeigt gewesen, da immer mehr Personen aus den Risikogruppen mittlerweile geimpft und damit ausser Gefahr seien.

Economiesuisse fordert, dass der Bundesrat nicht bis zum 22. März zuwartet, bis er weitere Öffnungsschritte kommuniziert. Die Menschen müssten wieder mehr Selbstverantwortung übernehmen können.

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