Der Chef der deutschen Drogerie-Kette Rossmann fordert die Einführung einer Impfpflicht. Er befürchtet einen Kollaps der Wirtschaft.
Corona
Ein Mann wird mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Chef der Drogeriekette Rossmann fordert eine allgeneine Impfpflicht in Deutschland.
  • Er ist sicher, dass die Wirtschaft ansonsten kollabieren würde.
  • Er hält die Einführung einer Impfpflicht für einen «unbedingten Akt der Vernunft».

Der Chef und Gründer der Drogeriekette Rossmann hat sich für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen.

«Unsere Wirtschaft und das soziale Miteinander werden in einem Jahr kollabieren, wenn wir nicht zu einer allgemeinen Impfpflicht kommen», sagte Dirk Rossmann in einem Podcast des «Kölner Stadt-Anzeigers» sowie des Redaktionsnetzwerks Deutschland laut Meldung vom Freitag. «Es ist für mich ein unbedingter Akt der Vernunft und des Verantwortungsgefühls, eine allgemeine Impfpflicht umzusetzen. Sonst kriegen wir dieses Problem nicht in den Griff.»

Er selbst denke schon seit längerem so, habe sich aber zurückgehalten, sagte Rossmann weiter. «Ich wusste, ich mache mich nur unbeliebt beziehungsweise kein Mensch hätte auf mich gehört.» Jetzt sei in der Gesellschaft aber ein «Wind Of Change» spürbar. Es gehe nicht, dass «eine Minderheit eine Mehrheit diktiert», sagte der Unternehmer mit Bezug auf das Impfen.