Drei Schweizer unter den 100 höchstbewerteten Unternehmen
Der Gesamtwert der weltweit 100 teuersten börsenkotierten Unternehmen ist im Geschäftsjahr 2025 massiv gestiegen. Die Schweiz ist weiterhin mit Roche, Nestlé und Novartis dreimal im Ranking vertreten.

Der kumulierte Börsenwert der 100 teuersten Unternehmen erhöhte sich im vergangenen Jahr dank des KI-Booms und trotz anhaltend schwieriger konjunktureller und politischer Lage auf den neuen Rekordwert von insgesamt 54,4 Billionen US-Dollar, wie das Beratungsunternehmens EY am Dienstag mitteilte. Damit liegt der Wert um 23 Prozent über dem Niveau von Ende 2024.
Kontinental gesehen verzeichneten asiatische Unternehmen gefolgt von den amerikanischen und den europäischen den stärksten Wertzuwachs. An der Spitze lagen per Jahresende Nvidia (Börsenwert rund 4500 Milliarden USD), vor Apple (gut 4000 Mrd) und Alphabet (knapp 3800 Mrd). Als erstes nicht US-amerikanisches Unternehmen rangiert der Ölkonzern Saudi Aramco mit einem Marktwert von 1,5 Billionen unter den ersten zehn, das wertvollste europäische Unternehmen ist der niederländische Technologiekonzern ASML.
In den Top-100 sind die USA mit 60 Konzernen vertreten, China mit elf und auf Rang drei Grossbritannien mit sechs. Die Schweiz teilt sich dank Roche, Novartis und Nestlé den vierten Platz mit Deutschland und Frankreich.
Die grössten Unternehmen der Schweiz haben teilweise Boden gut gemacht. So sind Roche um 15 Plätze auf Rang 31 vorgerückt (Kapitalisierung 353 Mrd USD) und Novartis um 13 Plätze auf Rang 53 (265 Mrd). Nestlé sind dagegen um 6 Plätze auf Position 57 abgestiegen (256 Mrd).
Aber auch einige Schweizer Unternehmen ausserhalb der Top 100 konnten ihre Position gegenüber dem Jahresbeginn verbessern. Unter den Top 300 finden sich wie im Vorjahr insgesamt acht Schweizer Unternehmen.
Zu den drei Schweizer Giganten gesellen sich in positionsmässig absteigender Reihenfolge unter anderem noch die UBS, ABB, Richemont sowie Zurich hinzu.
Öffnet man den Fokus auf die Top 500 der grössten Unternehmen, kommen aus der Schweiz noch Glencore, Holcim, Swiss Re und Lonza hinzu. Givaudan und Sika sind hingegen nicht mehr vertreten.






