Deutsche Bank mit Gewinnsprung im ersten Quartal
Die Deutsche Bank ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr 2026 gestartet.

Auf die Aktionäre entfielen im ersten Quartal unter dem Strich 1,9 Milliarden Euro und damit knapp acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor und mehr als von Analysten erwartet. Das teilte der Dax-Konzern in Frankfurt mit.
Die Entwicklung im ersten Quartal sei «ein sehr guter Start in die nächste Phase unserer Strategie», bilanzierte Konzernchef Christian Sewing, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Rendite des Geldhauses weiter nach oben zu treiben. Beim Vorsteuergewinn, der um gut sieben Prozent auf etwas mehr als 3 Milliarden Euro kletterte, war nur das erste Quartal 2007 mit rund 3,2 Milliarden Euro noch besser.
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres trugen alle Geschäftsbereiche zu dem guten Ergebnis bei, obwohl sich in der Investmentbank und im Geschäft mit Unternehmenskunden die Dollarschwäche infolge des Krieges im Nahen Osten negativ niederschlug. Trotz der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges erwartet die Deutsche Bank weniger Kreditausfälle.
Im Gesamtjahr 2025 hatte die Deutsche Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro vor Steuern das höchste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte erzielt. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007 mit damals rund 6,5 Milliarden Euro.













