Deutsch-französische Bahnstrecken öffnen sich der Konkurrenz

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    Frankreich,

    Sieben Bahnstrecken zwischen Deutschland und Frankreich sollen von 2024 auch von privaten Bahngesellschaften befahren werden.

    Frankreich Zug
    Züge in Strassburg - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ausschreibung für 2024 beginnt Ende Dezember.

    Eine gemeinsame Ausschreibung der Region Grand Est und der drei an Frankreich grenzenden Bundesländer soll Ende des Monats veröffentlicht werden. Das beschloss am Freitag der Regionalrat der Region Grand Est. Betroffen sind Verbindungen unter anderem von Trier, Saarbrücken, Neustadt, Karlsruhe, Offenburg und Müllheim.

    Je nach Strecke könne sich das Angebot dadurch verdoppeln oder vervierfachen, sagte Evelyne Isinger, die im Regionalrat für grenzüberschreitenden Verkehr zuständig ist. Einige Strecken könnten neu erschlossen werden, beispielsweise zwischen Trier und Metz.

    Die Öffnung für die Konkurrenz sei «eine Premiere für den grenzüberschreitenden Verkehr», sagte Jean Rottner, Vorsitzender des Regionalrats Grand Est. Die Region hat bereits damit begonnen, für mehrere Binnenstrecken andere Anbieter zuzulassen.

    Insgesamt geht es um 525 Schienenkilometer. Die neuen Anbieter sollen Mitte 2023 bestimmt werden. In der Region Grand Est und den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg leben insgesamt etwa zwölf Millionen Menschen, unter ihnen 45.000 Grenzarbeiter.

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