Die Umsätze im Schweizer Detailhandel waren im Januar 2022 laut BFS deutlich grösser als im Vorjahresmonat. Grund dafür ist unter anderem die Corona-Politik.
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Eine Frau greift nach einem Getränk in einem Supermarkt. (Symbolbild) - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat der Schweizer Detailhandel im Januar mehr umgesetzt.
  • Zwischen 2021 und 2022 stiegen die Zahlen nominal laut BFS um 4,8 Prozent.
  • Vor allem im Non-Food-Bereich manifestiert sich die Erholung von der Corona-Krise.

Der Schweizer Detailhandel hat im Januar 2022 deutlich mehr umgesetzt als im entsprechenden Vorjahresmonat. Vor einem Jahr hatte die Branche unter den Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie gelitten.

Konkret stiegen die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze im Berichtsmonat nominal um 4,8 Prozent. Das teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mit. Preisbereinigt, also real, waren es mit +5,1 Prozent sogar noch etwas mehr.

Nicht alle Detailhandel-Bereiche wachsen

Zur Erinnerung: Im Januar vor einem Jahr galt teilweise ein Lockdown. So durften damals ab Mitte Monat Läden mit Gütern für den nicht täglichen Bedarf nicht mehr öffnen.

Kleiderladen
Ein Kleiderladen. (Symbolbild) - Keystone

Innerhalb der verschiedenen Kategorien des Detailhandels zeigt sich der Lockdown-Effekt klar: So legte insbesondere der Non-Food-Bereich zu (+14%). Der Verkauf von Nahrungsmitteln (-6,3%) und der Internethandel (-8,6%) harzte hingegen.

Ausserdem wirkte sich auch der gestiegene Ölpreis aus. So sind die Wachstumsraten mit +3,3 Prozent etwas geringer, wenn die Tankstellen ausgeklammert werden. Weniger eindrücklich ist derweil die saisonbereinigte Veränderung zum Vormonat Dezember mit -0,2 Prozent (real: -0,4%).

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