Cyberangriff auf Publica-Softwarelieferanten führt zu Datenabfluss
Bei einem Cyberangriff auf einen externen Softwarelieferanten der Pensionskasse des Bundes Publica sind Daten abgeflossen. Welche Daten genau betroffen sind, ist noch unklar.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Pensionskasse des Bundes erlebte einen Datenabfluss nach einem Cyberangriff.
- Zur Art der abgeflossenen Daten machte Publica keine Angaben.
- Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den betroffenen Softwarelieferanten.
Publica, die Pensionskasse des Bundes, wurde ende September zum Ziel eines Cyberangriffs. Der Softwarelieferant von Publica hatte den Angriff Ende September festgestellt und daraufhin Strafanzeige erstattet. Zudem informierte das Unternehmen die zuständigen Bundesstellen, Publica sowie weitere Kunden.
Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, wie Publica am Donnerstag mitteilte. Derzeit werde gemeinsam mit verschiedenen Bundesstellen abgeklärt, in welchem Umfang Daten der Pensionskasse betroffen seien.

Publica habe die versicherten Personen inzwischen über den Datenabfluss, mögliche Folgen und die ergriffenen Massnahmen informiert. Andere Bundesstellen unterhalten laut Mitteilung keine Geschäftsbeziehungen mit dem betroffenen Softwarelieferanten.
Weitere Angaben zur Identität des Lieferanten oder zur Art der abgeflossenen Daten machte Publica nicht.
Die Publica gehört zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. Sie versichert unter anderem Mitarbeitende der Bundesverwaltung und des ETH-Bereichs. Ende 2025 zählte sie rund 70'000 aktive Versicherte und 41'600 Rentenbeziehende. Die Bilanzsumme belief sich auf knapp 45 Milliarden Franken.












