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    Sunrise-CEO: Gewisse Jobs wird es so nicht mehr geben

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Sunrise will im Geschäftskundengeschäft stärker ausserhalb der klassischen Telekommunikation wachsen. Während der Konzern gleichzeitig sein Betriebsmodell überprüft und bis zu 450 Stellen abbauen könnte, sieht Konzernchef André Krause vor allem bei Cloud-Diensten, Cybersicherheit und künstlicher Intelligenz zusätzliche Geschäfte.

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    Sunrise will im Geschäftskundengeschäft stärker ausserhalb der klassischen Telekommunikation wachsen. - keystone

    «Wir haben uns gefragt, wo wir im Geschäftskundenmarkt die Wachstumstreiber sehen. Das ist weniger die klassische Konnektivität, sondern zunehmend Cloud, Sicherheit und KI», sagte Krause im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP anlässlich eines Medienanlasses am Mittwoch in Zürich.

    Der laufende Umbau betreffe dabei weit mehr als einzelne Sparmassnahmen. «Wir stellen uns die Frage: Wie sieht Sunrise in Zukunft aus?», sagte Krause. Untersucht würden sämtliche Geschäftsprozesse, die dafür eingesetzten Systeme sowie die dafür benötigten internen und externen Ressourcen. Neben tieferen Kosten gehe es darum, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschliessen.

    Dass KI dabei sowohl als Wachstumsfeld als auch als Mittel zur Automatisierung eine Rolle spielt, könnte auch Auswirkungen auf bestehende Tätigkeiten haben. Einen weitgehend mitarbeiterlosen Telekomkonzern erwartet Krause allerdings nicht. «Für Sunrise schliesse ich das aus», sagte er. Menschlicher Kontakt und persönliche Beratung würden weiterhin Möglichkeiten bieten, sich von anderen Anbietern abzuheben.

    Einfachere Geschäftsmodelle könnten dagegen bereits heute mit sehr wenigen Beschäftigten betrieben werden. Als Beispiel verwies Krause auf Sunrise-Tochter CH Mobile, welche bereits mit lediglich zwei bis drei Mitarbeitern betrieben werde. Bei einem einfachen Angebot, das im Wesentlichen über eine digitale Oberfläche vertrieben und dessen Kundendienst weitgehend automatisiert werde, nähere sich der Personalbedarf für den Betrieb einem Minimum.

    «Je einfacher das Geschäft ist, desto weniger Menschen braucht es für den Betrieb. Je komplexer die Kundenbedürfnisse werden, desto mehr braucht es weiterhin Mitarbeitende», sagte Krause.

    Der Sunrise-Chef rechnet deshalb vor allem mit einer Verschiebung von Tätigkeiten. «Es gibt Bereiche, die in ihrer heutigen Form morgen nicht mehr existieren werden. Sie werden sich in andere Formen weiterentwickeln.» Entscheidend werde der Umgang der Beschäftigten mit der Technologie sein: «Der Mensch wird nicht durch KI ersetzt, sondern durch einen Menschen, der KI nutzt.»

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    Kommentare

    User #1385 (nicht angemeldet)

    Sunrise ist damit für mich als Anbieter gestorben.

    User #7138 (nicht angemeldet)

    Komisch und in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, UK oder Irland, wo die Konnektivität noch sehr viel Potenzial hat, macht man nichts? Stattdessen auf riskante Technologie setzen, die bald wieder überholt sein könnte.

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